Hand-Lettering: „Lost Things“ und ein gescheiterter Regenbogen

Nachdem sich privat nun so langsam alles gelegt hat, komme ich auch endlich mal wieder dazu mich kreativen Dingen zu widmen. Hand-Lettering hatte ich ein wenig aus den Augen verloren. Natürlich poppte aber dank toller Algorithmen ein Youtube-Video in den Vorschlägen auf, das mich daran erinnerte, dass ich ja eigentlich ganz gern Handlettering gemacht habe. Da durchfuhr es mich wie ein Schlag: ich habe neulich sogenannte Watercolor Brush Pens angeschafft, die ich noch nicht mal getestet habe. Das wird höchste Zeit …

Was ihr hier seht ist meine Aufwärmung – und die brauchte ich wirklich. Man kann sagen: ich war raus. Ganz so schlimm wie das Anfangen mit Brush-Lettering war der Wiedereinstieg nicht, aber es fühlte sich trotzdem etwas hakelig an. Die Stifte waren aber in jedem Fall ganz cool und es macht Spaß farbig lettern zu können. Zwar habe ich Copics, aber ich habe ja schon an anderer Stelle geschrieben, dass ich die nicht ganz so ideal finde. Von so einer Art „Rainbow Lettering“ bin ich aber offensichtlich noch sehr weit entfernt …

Wie man sieht stimmt an dem Bild fast nix. In so ziemlich jedem Wort gibt es irgendeinen Makel. Der offensichtlichste ist wie ich bei dem „all“ in der ersten Zeile verrutscht bin. Und das vermalen der Übergänge muss ich noch üben. Deswegen … back to the roots. Als ich dann wieder „drin“ war, ist diese zweifarbige Version entstanden … ich glaube solche einfachen displays sind wohl eher mein Ding ^^‘ Naja. Zumindest weiß ich jetzt, was ich mal üben kann.

Ich komme nicht umhin zu bemerken, dass ich zwar schon mal auf dem Weg war mir eine eigene Handlettering-Handschrift zuzulegen, aber scheinbar von diesem Weg wieder abgekommen bin. Zulange nichts gemacht. Aber vielleicht wird es ja. Habt ihr evtl Tipps für mich? Wie habt ihr euch eine eigene Handschrift zugelegt? Und wenn ich mir manches Video so anschaue, habe ich viel Respekt vor Künstlern, die mit dem Pinsel lettern … macht ihr das? Funktioniert das gut für euch?