Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Tannen

Im Moment gelingt es mir noch ganz gut das Skizzenbuch zu füllen 🙂 Ich hoffe, dass das ein Trend ist, der sich bei mir hält. Daher kann ich euch wieder einen Ausschnitt präsentieren, auf den ich ein wenig stolz bin.

Augenscheinlich mag das Bild nicht viel hergeben, aber ich mag die Schlichtheit. Das Tannenwäldchen besteht aus einfachen Formen und Mitteln. Aber der Mond und die geknickte Tanne geben dem ganzen das gewisse Etwas. Ich überlege davon nochmal eine „ordentlichere“ Version zu machen, die ich vielleicht auch rahmen werde. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch mal eins der Motive ist, die vielleicht für den kleinen Traum vom Webshop oder Stand bei Kreativmärkten was hergeben. Allgemein habe ich gerade ein Faible für Naturmotive und s/w-Bilder. Neulich habe ich ein paar Stunden allein auf Strecke verbracht, dabei immer die Natur abseits der Straßen im Blick. So meditative Zeit mit sich allein kann Wunder wirken … ich hatte Ideen für mindestens vier Bilder, die eine interessante Reihe formen könnten. Davon erzähle ich euch aber später mehr 😉

Was landet in eurem Skizzenbuch? Habt ihr ein Skizzenbuch? Aus welchen Situationen schöpft ihr Ideen und wann kommen euch die meisten Einfälle? Müsst ihr dazu ruhig und gelassen sein, oder emotional aufgewühlt?

8 Gedanken zu „Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Tannen

  1. Das sieht wirklich sehr hübsch aus und ich kann mir das auch sehr gut als T-Shirt Motiv vorstellen. 🙂

    Ein Skizzenbuch habe ich derzeit nicht. Früher war ich mit meinem alten nicht sehr zufrieden gewesen, weil darin so viel Unfertiges war, das mich selbst nervte.

    1. Das mit dem T-Shirt merke ich mir mal für später 😉

      Ja, den Effekt habe ich auch gerade bei den Sachen, die ich zuletzt im Skizzenbuch verewigt habe ^^‘ Leider … deswegen nehme ich es jetzt im Moment auch nicht so gern zur Hand … Skizzenbuch und ich wird wohl doch eine schwierigere Beziehung als anfangs angenommen.

  2. Ein sehr interessantes Bild. 🙂 Die schlichten Formen kommen gut zur Geltung und der Mond grenzt sich so sehr stark ab.
    Ich würde sagen, dass meine besseren Ideen kommen, wenn ich mich längere Zeit auf etwas stark konzentriert habe und dann ein wenig Abstand davon lasse. Sehr nützlich ist wohl ein gewisser Leidensdruck um die Gedanken zu fächern und Ruhe um sie zu sammeln.

    1. Danke, das freut mich 😀
      Mir kommen Ideen v.A. dann, wenn ich so richtig vom Alltag loslassen kann – gefühlt. Aber das mit dem Leistungsdruck ist auch interessant. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man in krassen, emotionalen Stimmungen am kreativsten wäre. D.h. große Trauer, große Freude, große Wut etc. Klingt anstrengend 🙂 Aber ist bei mir manchmal wirklich so …

      1. Ich habe zu danken für das Bild. 😉
        Plausibel ist es sicherlich, dass Not Kräfte freisetzen kann die einem sonst nicht zur Verfügung stehen. Die eigenen Gedankengebäude einzureißen und auszubauen, erfordert meist viel Anstrengung und daher fährt man eben lieber so lange wie möglich auf den gewohnten Bahnen auch wenn man dabei am Ziel vorbeifährt. 😉

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