Hand-Lettering: Outtakes I

Alle Streben nach Perfektion. Wie schön dem mal bewusst entgegen wirken zu können. 🙂 Denn: es gelingt nicht immer alles. Die meisten sind nur zu feige es zuzugeben oder zu zeigen. In dem Sinne heute mal was ganz anderes: „Outtakes“.

Bevor ich anfange zu lettern bzw. mich in Kalligrafie zu üben, steht „Warmwerden“ an. Meistens bin ich dabei so konzentriert auf das lettern, dass ich gerne mal die Rechtschreibung außer Acht lasse…. das sollte eigentlich „Laughter“ werden.

Und wenn dann noch soviel zu beachten ist wie bei rainbow lettering, dann geht das gerne mal daneben so aus dem Kaltstart. Siehe das „all“. ^^‘ Über Farbübergänge wollen wir auch nicht reden …

Was sind eure häufigsten Fehler? Und habt ihr schon Mittel dagegen gefunden? Bei mir ist es meistens einfach nur, dass ich mir wirklich Zeit nehme, für Ruhe sorge und nichts überstürze. Ansonsten wird aus Laughter eben schnell mal was anderes … . Ich hoffe ihr findet es auch so sympathisch wie ich, wenn man mal vom Perfektionswahn abrückt und zeigt, dass Übung halt immer noch den Meister macht und eben kein Meister vom Himmel gefallen ist.

4 Gedanken zu „Hand-Lettering: Outtakes I

  1. Mark Twain war anscheinend auch ein schnippischer Zeitgenosse, wobei das Zitat auch etwas traurig stimmt. Das einzige Mittel gegen Flüchtigkeitsfehler ist wohl mehr Zeit – mehr Zeit für die jeweilige Tätigkeit und auch mehr Zeit um sich selbst zu konservieren. Wenn man das nicht tut rennt man irgendwann auf den Strand …

    Wenn ich mal wieder zu viel von mir erwartet habe, dann fallen mir die folgenden Worte ein: 😉
    „Er schliff immer an sich und wurde am Ende stumpf, ehe er scharf war.“ – Georg Christoph Lichtenberg

    1. Es gibt mir zu denken, dass du soviele der Zitate, die ich gern verwende traurig findest 🙂 Tatsächlich finde ich nämlich auch dieses im ersten Moment eher witzig. Ich denke an eine irre Ausnahmesituation in der man sich befindet und selbst hineinmaneuvriert hat. Vermutlich sollte ich mal nachlesen wie er zu dem Zitat kam. Oder ich sollte die Zitate mehr hinterfragen 😉

      Ja das ist wohl wahr: mehr Zeit. Zeit wiegt für mich schwerer als Geld und viele andere knappe Ressourcen, weil die einem niemand wiedergeben kann. Rennt man auf den Strand? Ist das was schlimmes?? 🙂 Nagut … ich bin nicht so sehr Sonnenanbeter, also …

      Das Zitat von Lichtenberg gefällt mir. Man kann auch über-optimieren und stellt dann fest, dass man sein Leben an Fitness-Apps oder unerreichbare Ziele vergeudet hat.

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