Illustration: „Listen!“

Wie das eben so ist im Leben … manchmal muss man sich nur beschweren und dann geht manches wie von selbst. So habe ich heute etwas anders gemacht als die letzten eineinhalb Monate und anstatt wichtigerer(?) oder dringenderer(?) Dinge einfach mal gezeichnet, illustriert, gemacht. Und jetzt ist „Listen“ endlich fertig.

Was ihr jetzt hier seht, habe ich schon vor einiger Zeit angeteasert und vor einer Weile schon mal im Ganzen gezeigt. Abgesehen von Skizzen und Übungen ist es mein erstes Artwork dieses Jahr (o_o …sh&%!) und in relativ unbearbeitetem Zustand. Heißt ich habe noch keinerlei Ausbesserungen vorgenommen außer die unumgängliche Farbkorrektur. Es ist selten, dass ich was zeige ohne darüber eine Nacht geschlafen zu haben, aber ich bin einfach froh, dass ich mir die Zeit genommen habe und dass es endlich fertig ist. Ha.

Müsst ihr normalerweise auch ein oder zwei Nächte darüber schlafen, bevor ihr ein Bild als „fertig“ deklariert? Oder seid ihr euch da meistens 100%ig sicher? Da es aufgrund christlicher Anleihen schnell Missverständnisse geben kann: Darstellung eines religiösen Sinnbilds ist nicht das Ziel des Bildes. Es ist ein Aufruf zuzuhören und achtsam zu sein, niemanden den Mund zu verbieten. „Listen!“ eben.

Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Funny Faces

Das Skizzenbuch ist mir immer noch ein treuer Begleiter. Und als mir vor ein paar Wochen während des Schauens der Oscars irgendwann langweilig wurde (das setzt so üblicherweise nach den ersten drei Stunden ein …), griff ich zu eben diesem Skizzenbuch. 🙂

Die „Funny Faces“ stellen nicht wirklich die Preisträger, Laudatoren oder das Publikum dar, aber die eine oder andere Emotion, die ich da gesehen habe. XD Tatsächlich fand ich die Oscars aber dieses Mal unterhaltsamer und etwas weniger zum fremdschämen als die letzten Jahre. Liegt wohl auch daran, dass es keine Moderation gab. 😉

Hand-Lettering: Listomania I

Zur Zeit komme ich leider fast zu gar nichts. Das Problem ist aber auch selber ausgesucht oder verursacht. Würde ich weniger Playstation spielen oder lesen, dann würde ich mit Sicherheit mehr zeichnen. Aber manchmal muss man dem einfach nachgeben, worauf man Lust hat. Ansonsten wäre alles anstrengend und das ist nicht gut. Immerhin lassen sich aus dem Alltag ein paar Gelegenheiten schöpfen, um etwas zu Papier zu bringen. Auch wenn es noch so kleine Dinge sind. 🙂 Wie kürzlich besprochen ist bei mir ja Listenfieber ausgebrochen. Bisher habe ich die meistens nur digital geführt. Aber jetzt wo hier dieses BuJo rumliegt, da dürfen dort auch die Listen rein. Viel gestalte ich immer noch nicht, aber ein bisschen Hand-Lettering darf mit.

Wie vereinbart ihr Zeichnen und Kreatives mit dem Alltag? In Zeiten wie diesen mit der Stimmung und dem Bedarf an Ausgleich, den ich zur Zeit habe, sind BuJo und Skizzenbuch sehr hilfreich. Aber es ist schade um all die Projekte, die mir im Hinterkopf rumschwirren. Manchmal ist aber leider die Energie nicht da. Geht euch das ähnlich?

Heldenzeit: Tschüss, tschüss Karl

Es gibt Menschen, die sich mehr für Mode interessieren als ich. Ja und ich trage sogar ziemlich gern Jogginghosen (zuhause). Das würde Karl Lagerfeld gar nicht mögen. Aber er war für mich ein ganz großer Held, der am 19.02.19 leider verstorben ist. Das ruft nach einer kurzen Heldenzeit.

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Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – „What does the fox say?“

Vor ein paar Wochen gab es schon mal einen Ausschnitt aus dem Skizzenbuch. Und ich lege nach! Bis jetzt halte ich mich ganz gut, denke ich. Eigentlich hatte ich die Idee nach den Gegenständen in meinem direkten Umfeld (Teetassen, Pflanzen, …) mal größere Ausschnitte wie Teile von Räumen in Angriff zu nehmen. Nach höherem Streben und so. Es wäre eine gute Übung in Perspektive und Detail. Aber dann habe ich mal nachgeschaut, was für Bilder ich so in Instagram abgespeichert habe und bemerkt, dass sich mein Fuchs-Spleen (ich liebe Füchse!) bemerkbar macht. Und habe mal wieder geübt die Tierchen zu zeichnen.

Was ich übrigens gar nicht so einfach finde. Die Schnauze bzw. der Kopf der Füchse ist ziemlich speziell. 🙂 Aber ich werde besser, auch wenn ich sie „frei Schnauze“ zeichne und nicht abzeichne so wie hier. Und weil es so schön passt …

„Ylvis – The Fox (What Does The Fox Say?) [Official music video HD]“, via TVnorge (Youtube)

Sich ein Tier rauszupicken sorgt zwar dafür, dass man etwas mehr Verständnis für andere Anatomie als die menschliche sammelt, aber man kann trotzdem nicht automatisch alle Tiere aus dem Kopf zeichnen. Ich glaube ich werde noch eine Weile Füchse abzeichnen, bevor ich das aus dem Kopf schaffe, so dass es mir gefällt. Habt ihr euch auch schon mal auf Tiere fokussiert? An welchem Tier habt ihr euch versucht?

Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – Umfeld

Vor ein paar Wochen habe ich mir als Vorsatz gemacht jede Woche zu zeichnen. Das war auch 2018 schon mein Vorsatz und mündete darin, dass ich sehr viel Hand-Lettering gemacht habe und Kalligrafie hat ja auch irgendwas mit zeichnen zutun? Auf die eine oder andere Art vermutlich schon, aber nicht für mich und meinen Wunsch das Zeichnen mehr zurück in meinen Alltag zu holen – ja am liebsten ständig zu zeichnen. Also wollte ich etwas strenger sein und Hand-Lettering nicht gelten lassen. Was ist also aus dem Vorsatz im Januar geworden?

Bis jetzt ist es mir tatsächlich gelungen jede Woche irgendwas auf Papier festzuhalten. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, usw. Aber ich finde das schon gut. Es sind nicht meine großen Zeichen-Ziele für 2019 wie Portraits üben oder ähnliches, aber es ist ein Anfang. „Ich habe drei Bilder gezeichnet“ ist nicht zu verachten, dafür, dass der Monat auch etwas stressig war. Anfangs dachte ich auch gar nicht, dass ich das Skizzenbuch nochmal mobilisiere. Und ja, die Linien sind alle etwas schief und krumm, weil für mich gar nicht so sehr Sinn der Übung war, dass die Bilder perfekt werden. Die Motive zeigen alle Dinge um mich herum. Die Teetasse und das kleine Schälchen in das ich immer meine Teebeutel ablege. Die Tannen vor meinem Fenster und die Geranie, die am Fensterbrett überwintert (was ihr so semi gut tut, aber immerhin wird sie es schaffen bis zur Balkon-Saison). Vielleicht nehme ich mir für den Februar ein anderes Thema vor und bewege mich Stück für Stück aus der comfort zone?

Wie integriert ihr das zeichnen in euren Alltag? Insbesondere, wenn ihr wenig Zeit habt? Nehmt ihr womöglich ein Skizzenbuch mit in die Straßenbahn oder macht speed sketches?