Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Tannen

Im Moment gelingt es mir noch ganz gut das Skizzenbuch zu füllen 🙂 Ich hoffe, dass das ein Trend ist, der sich bei mir hält. Daher kann ich euch wieder einen Ausschnitt präsentieren, auf den ich ein wenig stolz bin.

Augenscheinlich mag das Bild nicht viel hergeben, aber ich mag die Schlichtheit. Das Tannenwäldchen besteht aus einfachen Formen und Mitteln. Aber der Mond und die geknickte Tanne geben dem ganzen das gewisse Etwas. Ich überlege davon nochmal eine „ordentlichere“ Version zu machen, die ich vielleicht auch rahmen werde. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch mal eins der Motive ist, die vielleicht für den kleinen Traum vom Webshop oder Stand bei Kreativmärkten was hergeben. Allgemein habe ich gerade ein Faible für Naturmotive und s/w-Bilder. Neulich habe ich ein paar Stunden allein auf Strecke verbracht, dabei immer die Natur abseits der Straßen im Blick. So meditative Zeit mit sich allein kann Wunder wirken … ich hatte Ideen für mindestens vier Bilder, die eine interessante Reihe formen könnten. Davon erzähle ich euch aber später mehr 😉

Was landet in eurem Skizzenbuch? Habt ihr ein Skizzenbuch? Aus welchen Situationen schöpft ihr Ideen und wann kommen euch die meisten Einfälle? Müsst ihr dazu ruhig und gelassen sein, oder emotional aufgewühlt?

Background-Story #I Helenas Antiquitätenladen

Diese Woche pausiert Morphin wieder und heute in einer Woche gibt es dann die neuen Seiten. In der letzten Woche habe ich deswegen einen kleinen Blick hinter die Kulissen von Helenas Antiquitätenladen versprochen. So ganz richtig formuliert war das aber nicht 😉 es ist kein Blick hinter die Kulisse, sondern ein Blick auf die Kulisse. Die Außenfassade von Helenas Antiquitätenladen wurde nämlich von einem ganz bestimmten Gebäude inspiriert: dem Kaffeehaus Riquet in Leipzig.

riquet-leipzig

Das kenne ich schon länger vom Sehen, aber ich bin bis heute noch nicht drin gewesen. Bei einem Shoppingtrip im Jahr 2008 ging ich wieder mal an dem Café vorbei und mir kam plötzlich der Gedanke ‚so muss Helenas Antiquitätenladen aussehen!‘ Wie ihr seht habe ich noch schnell ein Foto gemacht, damit ich das nicht vergesse. Kurz bevor ich um die Ecke zu den H&Ms gebogen bin ;). Mein Geistesblitz war also langsamer als meine Füße. Auf der Webseite des Riquet kann man sich noch mehr Impressionen ansehen.

Warum es genau DAS Gebäude sein musste? Wegen der ungewöhnlichen Fassade, vor Allem die Elefanten über dem Eingang fand ich so besonders, dass ich dort nie weggucken kann. Für Morphin habe ich das Gebäude ein wenig abgewandelt, in ein Stadtzentrum gesetzt und links und rechts daneben andere Gebäude hingesetzt. Seit 5 Jahren ist es für mich ein fester Bestandteil meines Manga und wenn ich seitdem nochmal in Leipzig daran vorbei gekommen bin, hab ich meistens Gänsehaut. 🙂 Versteh einer die Hobby-Comiczeichner. 😉 Eines Tages setze ich mich da auch nochmal rein … .