Gedanken: Warum niemand über Misserfolge redet, das aber wichtig ist

Neulich erst habe ich euch über ein Projekt erzählt, aus dem leider nichts geworden ist. Für mich sind daraus Erfahrungswerte entstanden. Hinfallen, Aufstehen. Krone richten. Weitergehen. Ich werde nichts glorifizieren: Misserfolge sind frustrierend, die Art und Weise wie manche Kritik formuliert ist, kann einen wütend machen und Vergleiche mit anderen Künstlern sorgen meistens für noch mehr Frustration. Es gibt viel an dem man sich aufreiben kann. Aber das Hauptproblem sehe ich darin, dass nicht darüber gesprochen wird. Es gibt in der Welt der Kunst-Blogger da draußen scheinbar nur zwei Herangehensweisen. a) Gar nicht darüber sprechen und b) den Frust ungefiltert rauslassen. Ich plädiere für das Mittelding!

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Ein aufgeschnapptes Gespräch

Neulich habe ich ein Gespräch aufgeschnappt. Nicht absichtlich, ich habe da gesessen und gelesen, aber das Thema tangierte mich irgendwie und blieb mir im Ohr. Zwei Frauen unterhielten sich darüber, dass die eine demnächst ihren Job aufgibt um genug Zeit zum Zeichnen zu haben. Ich habe nicht alles mitgehört (schließlich wollte ich nicht zu neugierig sein), kenne die genauen Umstände und auch die Personen nicht. Aber es ging derjenigen, die ‚aussteigt‘ darum, dass sie bei ihrem 40h Job laut ihrer eigenen Aussage zu wenig mit dem beschäftigen kann, was sie wirklich machen will. Nämlich Zeichnen. Das hat mich irgendwie berührt.

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