Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Tannen

Im Moment gelingt es mir noch ganz gut das Skizzenbuch zu füllen 🙂 Ich hoffe, dass das ein Trend ist, der sich bei mir hält. Daher kann ich euch wieder einen Ausschnitt präsentieren, auf den ich ein wenig stolz bin.

Augenscheinlich mag das Bild nicht viel hergeben, aber ich mag die Schlichtheit. Das Tannenwäldchen besteht aus einfachen Formen und Mitteln. Aber der Mond und die geknickte Tanne geben dem ganzen das gewisse Etwas. Ich überlege davon nochmal eine „ordentlichere“ Version zu machen, die ich vielleicht auch rahmen werde. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch mal eins der Motive ist, die vielleicht für den kleinen Traum vom Webshop oder Stand bei Kreativmärkten was hergeben. Allgemein habe ich gerade ein Faible für Naturmotive und s/w-Bilder. Neulich habe ich ein paar Stunden allein auf Strecke verbracht, dabei immer die Natur abseits der Straßen im Blick. So meditative Zeit mit sich allein kann Wunder wirken … ich hatte Ideen für mindestens vier Bilder, die eine interessante Reihe formen könnten. Davon erzähle ich euch aber später mehr 😉

Was landet in eurem Skizzenbuch? Habt ihr ein Skizzenbuch? Aus welchen Situationen schöpft ihr Ideen und wann kommen euch die meisten Einfälle? Müsst ihr dazu ruhig und gelassen sein, oder emotional aufgewühlt?

WIP: Bier-Label

Der Liebste und ich haben Bier gebraut. Ihr kennt vielleicht diese Brau-Boxen, mit denen man auch zuhause Bier herstellen kann!? Das passiert in Mengen, die auch erlaubt sind und kommerziell ist es ja eh nicht, sondern es dient dem ganz eigenen Spaß. Und Genuss! Es ist wirklich sehr gut geworden! Ich bin etwas überrascht wie gut ^^“ Und wie sich das eben gehört, habe ich ein Label entworfen. Macht man auch nicht alle Tage.

Bevor ihr euch wundert: Das Bier trägt den Namen des Liebsten, aber da er ein enthusiastischer Datenschützer ist und seinen Namen hier nicht lesen will, hat er mir erlaubt seine Bier-Labels mit meinem Alias online zu zeigen. 😉 Aber eigentlich heißt es nicht „Booleana Bräu“. Für das Bier Label habe ich bei einer echten Flasche mit Label Maß genommen, vorgezeichnet und mir dazu ein paar Stockphotos für den Hopfen als Beispiel vorgenommen. Man lernt viel dazu, ich habe Hopfen tatsächlich noch nie von nahem gesehen. Das ganze habe ich dann mit Finelinern verschiedener Strichstärke nachgezeichnet und die Vorzeichnung ausradiert. Der Titel des Bieres wurde mit einem Tombow Brush Pen selber geschrieben. Da kommen endlich die zarten Hand-Lettering Künste zum Einsatz. 🙂

Diesmal ging es nach dem Scannen des Titels (in mehreren Schriftversionen) und dem Label am PC weiter. Ich habe es relativ einfach und ohne große Kniffe im Bildbearbeitungsprogramm meines Vertrauens bearbeitet, gesäubert und ausgefüllt. Das kyrillische „Bräu“ ist eine Eigenkreation 😉 Es ist nur ein bisschen schade, dass ich von den gezeichneten Zwischenschritten keine ordentlichen Scans, sondern nur Fotos bei schlechtem Lichteinfall gemacht habe.

Header image photo credit: Amaury Salas

Es hat übrigens mehr Mühe gemacht das Bier zu brauen als die Labels zu gestalten. Keine Ahnung wieviele Stunden es waren, aber es müssen so um die sieben gewesen sein. ^^“ Und dann muss es ja auch stehen und gären, bevor man was davon hat. Aber es war interessant mal alle Zwischenschritt selber zu sehen und zu machen. Kann ich also jedem da draußen empfehlen, der oder die gerne mal ein Bier trinkt. In dem Sinne … Prost!

Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Frauenkopf

Die Tinte meiner hier letzte Woche niedergeschriebene Vorsätze ist ja noch nicht mal richtig trocken. Dazu zählte Portraits zeichnen zu üben und das Skizzenbuch zu füllen, um das Zeichnen mehr in den Alltag zu integrieren und „dran“ zu bleiben. In Zukunft zeige ich euch immer mal wieder meine Gehversuche. Dieses Mal ist es allerdings noch eine Skizze aus dem letzten Jahr, die mir besonders gut gefällt.

Das ist übrigens das gute Stück. 🙂 Das Blanko-Buch mit dem Hokusai-Motiv habe ich eigentlich als Teenager angefangen. Wenn man es aufschlägt, macht man erstmal eine kleine Reise in die Vergangenheit. Zu Orten, die ich skizziert und seit Jahren nicht gesehen habe und Zeiten, wo ich noch viel weniger Portraits zeichnen konnte als jetzt ^^“ Die umweht aber angenehm die Nostalgie. Irgendwann habe ich es zur Seite gelegt und quasi gar keine Skizzen mehr gemacht. Mit jedem Jahr, das verstrich und ich nichts dort rein gezeichnet hatte, wurde ich immer reumütiger. Damit es nicht irgendwann zum „Sketch Note of Shame“ wird, muss ich es jetzt erlösen und vermehrt benutzen. 🙂 Allerdings ist es eigentlich etwas zu schwer für ein Skizzenbuch.

Da ist der Frauenkopf. Anfangs wusste ich nicht so wirklich wo das Motiv herkam, ich hab einfach angefangen zu zeichnen und ihr stolzer und irgendwie trotziger Blick und das wirre Haar gefallen mir. Ich überlege seitdem daraus ein Farbbild zu machen und es evtl. nochmal auf Kolorierpapier zu übertragen. Das gestaltet sich wahrscheinlich etwas kompliziert, da das Skizzenbuch gebunden ist. Einige Tage später fiel mir übrigens auf, dass meine Idee wohl nicht so ganz von ungefähr kam. Eins der Bloglovin-Logos für Verlinkungen erinnert etwas daran. Also Absicht war es nicht … . Evtl habt ihr das Bild schon in meinem Rückblick auf 2017 („Summary of Art 2017“) gesehen.

Wann hat sich das letzte Mal ein Motiv unbewusst in eure Bilder geschlichen? Welche Skizzenbücher benutzt ihr am liebsten? Was sind eure Vorsätze für 2018?

Gedanken: Vorsätze für 2018

Mensch, ein neues Jahr ist dazu da, um sich Vorsätze zu machen, die man ja dann doch nicht hält, oder? Was das Zeichnen betrifft, habe ich dieses Mal etwas länger gebraucht bis der Groschen gefallen ist. Aber als er gefallen ist, dann laut. Dem ging die Frage voran „Was will ich eigentlich?“

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