Börsday

Scheinbar ist das die Zeit zum (Ver)Schenken. 🙂 Schon letztes Mal zeigte ich euch ein Bild, das ich eine Weile geheim halten musste bis ich es der künftigen Besitzerin in die Hand drücken konnte. Dieses Mal so ähnlich – nur als Geburtstagskarte.

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Jubel: Frohe Ostern 2020!

Noch ist Ostern … in dem Sinne wünsche ich euch schöne Feiertage und frohe Ostern. 🙂 Ich hoffe, dass ihr es euch gut gehen lasst und euch zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Falls doch, dann gibt es da nach wie vor ein Bild, dass ihr gerne ausmalen könnt 😉 Erinnert ihr euch? letztes Jahr Ostern habe ich das hier im Blog geteilt. Und inzwischen nahm ich das auch als Anlass es auszumalen.

Es ist irgendwie bunter geworden als beabsichtigt XD Vielleicht mache ich nochmal eine Version in Pastellfarben. Könnte dann das Projekt für 2021 werden? 😉 Wie habt ihr Ostern verbracht? In jedem Fall: bleibt gesund und lasst es euch gut gehen.

Frohe Weihnachten

Was die Weihnachtswünsche betrifft, halte ich es da wie letztes Jahr 😉 Da ihr Weihnachten bestimmt mit anderen Dingen beschäftigt seid als Blogs zu lesen, schicke ich meine Grüße an euch jetzt schon hinaus. Vorher habe ich aber noch etwas mitgebracht. Wie sich das für einen Kunstblog gehört 🙂

Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich dieses Mal quasi gar kein Origami oder irgendwelche Basteleien gemacht. Beziehungsweise beschränken die sich wohl auf Plätzchen basteln, Geschenke einpacken und sowas 😉 Und Weihnachtskarten basteln! Letztes Jahr das erste Mal (seit der Kindheit oder so) selber gemachte verschickt. Man muss seine Hand-Lettering-Skills ja mal irgendwie nutzen. Im Gegensatz zu früher ist es allerdings nicht mehr billiger selbstgemachte Weihnachtskarten zu verschicken. Zumindest, wenn man wie ich wieder unbedingt die leicht glitzernden kauft. Man sieht den Effekt ganz gut auf dem Foto – ich mag das sehr.

Beim Spruch habe ich es dieses Mal etwas allgemeiner gelassen. Gibt ja genug Menschen, die nicht Weihnachten feiern, sondern Feiertage verbringen. Für meinen anderen Blog habe ich auch eine Grafik gemacht, wo der Spruch zum Einsatz kommt:

used the incredible stock photo by: JESHOOTS.COM

Übrigens stammen die Zeilen aus dem Song „White Christmas“ – kommt euch also sicherlich bekannt vor. Das war’s … letzter Beitrag im alten Jahr. Es war ein spannendes. Nicht alles war gut, nicht alles war schlecht. Ich wünsche euch wunderbare Feiertage, egal wie ihr sie verbringt – lasst es euch gut gehen. ♥ Und kommt gut ins neue Jahr.

Jubel: Frohe Ostern!

Ich wünsche euch Frohe Ostern! Lasst es euch gut gehen und genießt den Feiertag. Vielleicht ist es nun etwas spät das zu wünschen, aber ich wollte mein Montags-Ritual nicht unterbrechen. 😉 Dafür habe ich euch auch etwas mitgebracht …

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Falls ihr euch kreativ betätigen wollt, könnt ihr den Ostergruß unter diesem Link herunterladen und ausmalen. 🙂 Glaube, es ist das erste Ausmalbild, dass ich hier auf dem Blog teile. Vielleicht habt ihr etwas Freude daran. Ich habe versucht jedem Ei ein individuelles Muster zu geben. Außer den weißen Eiern. Falls ihr ein doppeltes findet, sagt mir Bescheid. 😉 Es war leider etwas schwierig nach dem scannen die Farbe der Schrift wiederherzustellen, die war fast unleserlich. Das gibt mir die Idee für einen künftigen Beitrag zum Thema Einscannen und Farbechtheit.

Wie habt ihr die Osterfeiertage verbracht? Und hattet ihr viel Zeit zum entspannen? Oder sogar kreativ werden? 😉

Hand-Lettering: Listomania I

Zur Zeit komme ich leider fast zu gar nichts. Das Problem ist aber auch selber ausgesucht oder verursacht. Würde ich weniger Playstation spielen oder lesen, dann würde ich mit Sicherheit mehr zeichnen. Aber manchmal muss man dem einfach nachgeben, worauf man Lust hat. Ansonsten wäre alles anstrengend und das ist nicht gut. Immerhin lassen sich aus dem Alltag ein paar Gelegenheiten schöpfen, um etwas zu Papier zu bringen. Auch wenn es noch so kleine Dinge sind. 🙂 Wie kürzlich besprochen ist bei mir ja Listenfieber ausgebrochen. Bisher habe ich die meistens nur digital geführt. Aber jetzt wo hier dieses BuJo rumliegt, da dürfen dort auch die Listen rein. Viel gestalte ich immer noch nicht, aber ein bisschen Hand-Lettering darf mit.

Wie vereinbart ihr Zeichnen und Kreatives mit dem Alltag? In Zeiten wie diesen mit der Stimmung und dem Bedarf an Ausgleich, den ich zur Zeit habe, sind BuJo und Skizzenbuch sehr hilfreich. Aber es ist schade um all die Projekte, die mir im Hinterkopf rumschwirren. Manchmal ist aber leider die Energie nicht da. Geht euch das ähnlich?

Frohe Weihnachten

Eigentlich wünscht man das offiziell erst morgen. 🙂 Aber vielleicht hat morgen keiner von euch Zeit hier reinzuschauen!? Weil es Weihnachten so viele andere Dinge zutun gibt. Mit den Lieben sprechen, spielen, kochen. Oder wenn ihr Weihnachten ganz für euch seid, leckeres essen und gute Bücher lesen, schöne Weihnachtsfilme schauen. Egal, wie oder wo ihr Weihnachten feiert, ich hoffe ihr seid an einen warmen Ort und dass euch das Herz leicht ist und ihr glücklich seid. Ich wünsche es euch ♥

Ein bisschen was zu zeigen habe ich heute trotzdem. 🙂 Wie vor ein paar Tagen schon mal erzählt, habe ich mich dran gemacht selber Weihnachtskarten zu machen. D.h. Blanko-Karten selbst zu beschriften und ein bisschen zu verzieren. Hat ganz gut geklappt 😀 Es ist zwar meistens nicht so schlau Weihnachten schon ein gesundes neues Jahr zu wünschen, aber die Karten haben nur Leute bekommen, die ich zu/zwischen den Feiertagen nicht persönlich sehen kann. Also erschien es mir dann doch wieder ganz schön. Und natürlich habe ich eine Karte mit einem Schreibfehler vermasselt 😉 Das seht ihr dann wohl in den Outtakes … dabei habe ich vorher sogar geübt, damit sowas nicht passiert ^^‘. Man konzentriert sich beim Hand-Lettering schnell auf das Schönschreiben und wenig auf die Rechtschreibung, eieiei.

Die fertigen Karten seht ihr unten und ich finde sie sind sehr schön geworden. 🙂 Es hat viel Spaß gemacht und ich werde das bestimmt im nächsten Jahr wiederholen. Wäre ich nicht kurz vor Weihnachten krank geworden und hätte mit einer Erkältung flach gelegen, hätte ich mir bestimmt nochmal solche Karten aus dem Kunsbedarfsladen meines Vertrauens geholt und ein paar mehr gemacht oder noch mehr ausprobiert. Obwohl die Karten nicht hellweiß sind und ein bisschen glänzen ist die Farbe doch schöner geworden als erwartet.

Header image photo credit: Amaury Salas

Verschickt ihr eigentlich Weihnachtskarten? Oder sogar selbstgemachte? 🙂 Und wie verbringt ihr Weihnachten? Lasst es euch in jedem Fall gut gehen und Frohes Fest.

Hand-Lettering: Glückwünsche

Schön, wenn sich das Handlettern dann im real life für kleine Aufmerksamkeiten einsetzen lässt :‘) Wir waren zu einem Familiengeburtstag eingeladen und ein schönes Geschenk war da. Aber auch der Gedanke „Mit einer Glückwunschkarte wäre das jetzt noch runder“. Der Hobby-Bastler hat da doch sicherlich was im Schrank, woraus man was machen kann. Und die Skills? Vom Endprodukt habe ich jetzt nichts (mehr) in der Hand, aber zumindest das Lettering kann ich euch zeigen.

Wie ihr seht, ist meine bessere Hälfte wieder eine very private person. 🙂 Für das Lettering habe ich mich dieses Mal für mein vorheriges Alphabet entschieden, das etwas klassischer und verschnörkelter aussieht. Und ich habe endlich eine Möglichkeit gefunden die Farbe nach dem Scannen am digitalen Objekt so anzupassen, dass es aussieht wie das Original und nicht so übersteuert. Eine ausgeklügelte Mischung aus Kontrast und Helligkeit hat’s getan. Im Grunde ist das Lettering nicht so besonders und wenn ich es heute anschaue, würde ich schon wieder zig Sachen anders machen (nie zufrieden). Warum zeige ich es euch aber? Weil ich währenddessen beschlossen habe, dass es doch ganz cool wäre das mit dem Karten machen zu üben und dieses Jahr selber Weihnachtskarten zu machen. 🙂 Verschickt ihr eigentlich Weihnachtskarten?

Hand-Lettering: „Happy Halloween“ – Variationen

„Happy Halloween!“ Eventuell bin ich damit etwas früh dran. 😉 Neulich hatte ich Lust ein paar Ideen auszuprobieren und aus Mangel an Ideen und meinem kleinen Halloween-Hype, musste das als Thema dienen. 🙂 Ich habe mal wieder ein Rainbow Lettering ausprobiert, das dieses Mal etwas besser gelungen ist, ein Lettering mit etwas Grafik und eine Art 3D-verschobenes Lettering. Es soll an den klassischen 3D-Rot/Grün-Effekt erinnern, bei dem durch Verschiebung in Verbindung mit Farbfilter ein 3D-Effekt erzeugt wurde. Man kann sagen: ich hatte meinen Spaß dabei.

Seid ihr eigentlich Halloween-Fans? Als Filmfan habe ich an einer alljährlichen Halloween-Filmchallenge teilgenommen, hier kann man mehr dazu lesen. Macht Laune, kann ich euch sehr empfehlen. 😉 Der Name ist „Horrorctober“, was den einen Schriftzug erklärt, der etwas aus der Reihe tanzt. Ich hoffe ihr lasst es euch in der Woche mit den Feiertagen gut gehen.

WIP: Maybe there is a beast …

Neulich habe ich euch einen Vorgeschmack auf etwas gegeben, das nicht nach einer zarten Patschehand aussieht. Schauen wir mal, was daraus geworden ist. 🙂

Im nächsten Schritt deutet sich schon an, dass das Bild eher in die Richtung Halloween geht. Eigentlich sollten die Krallen nämlich einen Spruch rahmen, der mir jedes Jahr zu Halloween in den Sinn kommt und den ich gerne mal lettern wollte. Den „Rahmen“ mit den Krallen habe ich also erstmal auf Papier gezeichnet und mit Finelinern nachgezogen und mit Leben gefüllt. Auch das Zitat habe ich noch „analog“ mit Brush Pens geschrieben. Erst am PC habe ich schwarze Flächen gefüllt. Warum? Um ehrlich zu sein um Material zu sparen.

Der Satz von William Golding ist eigentlich Teil eines längeren Zitats und stammt aus dem Buch Der Herr der Fliegen, das ich aber noch nicht gelesen habe. Es steht aber schon auf meiner To-Read-Liste und ich hole das bestimmt in naher Zukunft nach. Den Satz finde ich sehr passend und entlarvend. Denn es sind nicht nur unsere Ängste, die uns die verrücktesten Dinge sehen oder tun lassen, sondern manchmal entpuppt sich das wozu Menschen in der Lage sind als gar unmenschlich.

Header image photo credit: Amaury Salas

Was für dramatische Worte zum Schluss 😉 Nächste Woche gibt es hier bestimmt etwas fröhlicheres. Welches Zitat, das ihr mögt eilt seinem Ursprung voraus? Welche Zitate, Sätze, Weisheiten über das menschliche Wesen findet ihr am bezeichnendsten? Und am halloween-tauglichsten? 😉 Spart ihr durchs digitale auch gerne mal Material?

Gedanken: Manchmal sind es die kleinen Dinge …

Zur Zeit fällt es mir sehr schwer Kunst in den Alltag einfließen zu lassen. Oder mich einfach hinzusetzen und etwas zu zeichnen, weil es immer irgendeine Notwendigkeiten des alltäglichen Lebens gibt, die wichtiger ist. Es wird bald nachts frieren, du musst die Balkonpflanzen winterfest verpacken. Du musst diese und jene Unterlagen suchen, die brauchst du beim Termin mit X. Eigentlich müsstest du mal wieder dieses und jenes am Blog machen. Und du brauchst noch ein Geburtstagsgeschenk für M … . Aber es ist sehr tröstlich, dass man Zeichnen, Illustrieren, Gestalten und Hand-Lettering auch sehr einfach in den Alltag integrieren kann … :‘)

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Hand-Lettering: Laughter and Tears

Auch wenn das den Blog in letzter Zeit etwas eintönig gestaltet (zumindest was die Thumbnails betrifft), mache ich mal weiter – denn irgendwie habe ich mit dem Thema Lettering gerade einen Lauf. Außerdem passt es so schön zu den Outtakes aus der letzten Woche und der Frage, zu welchem Ergebnis der wunderbare Verschreiber dann letzten Endes führte …

Benutzt habe ich Brush Pens von Schnaud, die etwas anders in ihrer Handhabe sind. Ihr habt die schon mal in diesem Beitrag gesehen und ich werde bestimmt noch einen Vergleich zu anderen Brush Pens machen. Soviel vorweg: ich habe schonmal die Erfahrung gemacht, dass man sich mit der Pinselspitze ganz gut „in die Kurve“ legen kann, weswegen das Ergebnis etwas anders aussieht als sonst. So, jetzt aber zu dem wunderbaren Zitat von Kurt Vonnegut:

Ich habe mich entschieden nicht das ganze Zitat ausschweifend zu schreiben, sondern dazwischen nüchtern – weil es das ja auch irgendwie ist. Aber gerade jetzt, wo mich eine üble Sommergrippe erwischt hat, finde ich den Spruch sehr passend und nehme mir den zu Herzen. Nicht verzagen. Hätte ich das nicht bereits vor über einer Woche gelettert, wäre es bestimmt auch etwas heilsam gewesen. Und weil es meinem Nerv auch schon „damals“ so getroffen hat, durfte es direkt an die Wand. (Heute gibt es übrigens nur Fotos, weil der Scanner das apricot frisst.)

Wie gefällt euch das Zitat? Vonnegut hat mich übrigens hier auch schon mal beschäftigt und ich plane das eine oder andere von ihm zu lesen, wobei es mich etwas mehr zu seinen Science-Fiction-Werken hinzieht. Habt ihr schon etwas von ihm gelesen? Und wie gefällt euch das Ergebnis oben? Hängt ihr eigentlich eure eigenen kreativen Ergüsse an die Wand? Ich habe mich tatsächlich eine zeit lang davor etwas geziert.

Hand-Lettering: Getting Started with Brush Lettering

Schon seit einer Weile habe ich mich mit dem Gedanken gequält mal mit Brush Lettering anzufangen. Auf Instagram und Youtube folgte ich schon länger einigen Künstlern. Aber ich habe gezögert, da ich das Gefühl hatte ein Nachmacher zu sein, der zu spät auf den Hype-Zug aufspringt. Alles Quatsch. Manchmal muss man einfach machen, worauf man Lust hat. Und genauso wie beim Zeichnen ist es nun mal so, dass man die Möglichkeit hat einen eigenen Stil zu entwickeln. Wenn es nicht so wäre, wären wir ja alle Nachmacher, was? Also: was ganz Neues. Wie fängt man am besten an? Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von euch, wenn ich teile wie ich angefangen habe, denn das www ist voller Ressourcen zum Thema und sich da durchzuwühlen kann ermüdend sein.

Brush-Lettering: wie anfangen?

First things first: Brush-Lettering ist eine Form der Typografie, bei der Pinsel oder Stifte mit einer Pinselspitze benutzt werden. Sie ermöglichen, dass man sehr variabel dicke und dünne Linien zeichnet und man sehr fließend mit ihnen arbeiten kann. Dabei gibt es tausend mögliche Schriftarten. Über romantische, chaotische, geometrische – es geht alles. Aber vor Allem die geschwungenen, romantischen Typen sind derzeit sehr präsent. Will man also mit dem Brush-Lettering anfangen empfiehlt es sich eine Schriftart auszuwählen, die man mag und zu üben, üben, üben. Seit einiger Zeit gibt es einen großen Hype um Brush-Lettering. Viele Künstler und Designer haben sich selbstständig gemacht und verkaufen Bücher und Arbeitsblätter, die Anfängern einen solchen Startpunkt geben sollen. Aber ich empfehle statt teure Bücher zu kaufen, erstmal im großen weiten www nach kostenfreien Arbeitsblättern (Worksheets) zu suchen. Ich habe mit einem angefangen, das die Firma Tombow zum kostenfreien Download bereitstellt.

Mein erstes „richtiges“ Ergebnis nach ganz viel üben

So ganz uneigennützig sind auch die nicht, da Tombow eine Firma ist, die u.a. Brush-Pens verkauft. Da wären wir auch schon bei Punkt zwei: das Material. Das Worksheet kann man sich so oft ausdrucken wie man will, klar. Ich lege mir gern zum freien Üben dünnes, weißes Papier über die Vorlagen und probiere es später frei Hand. Da ich gerne illustriere, hatte ich schon COPIC ciao Brush-Pens zuhause. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ich mit ihnen dieselben Ergebnisse erziele. Schaut man sich in den Läden um, gibt es Stifte in allen Preisklassen, v.A. in teuer. Nicht jeder möchte 5-10€ für einen einzigen Stift hinblättern, v.A. wenn man noch nicht weiß, ob man dran bleibt. Sucht einfach mal weiter. Im Kunstbedarfsladen meines Vertrauens habe ich von Koh-i-noor Stifte gefunden (Koh-i-noor „brush“ bzw „paint fun“), bei denen eine ganze Packung 10€ kostet, ich habe sie im Ausverkauf für 3€ bekommen. Tombow sind wohl die beliebtesten Stifte, die aber auch einen stolzen Preis haben.

Und jetzt ganz viel üben. 🙂 Ein paar Dinge gibt es zu beachten. Ich denke der wichtigste Tipp (neben üben, üben, üben) ist, dass man dünne Linien mit wenig Druck von unten nach oben zieht und dicke Linien mit mehr Druck von oben nach unten. Warum das so ist ergibt sich einfach durch den Druck, den man ausüben muss und die Linienstärke, die man erzeugen will. Dicke Linie = mehr Druck. Und es ist einfach Druck auszuüben und dabei den Stift von oben nach unten zu ziehen als ihn schieben zu müssen. Ziehen: wenig Arbeit für das Handgelenk, Schieben: viel Arbeit. Das heißt man muss ein bisschen das Köpfchen einsetzen und sich überlegen wo man bei dem jeweiligen Buchstaben anfangen will. Manche Worksheets helfen einem und geben das mit Pfeilen vor. Ansonsten probiert man es einfach aus, bis man einen Weg gefunden hat, der sich natürlich anfühlt. Das folgende Video fand ich außerdem sehr hilfreich und ich denke es erklärt die wichtigsten Punkte:

„3 Top Tips for Learning Brush Lettering (Calligraphy)“, via kellycreates (Youtube)

Lasst euch nicht zu schnell frustrieren. Meine erste Gehversuche sahen sehr witzig aus und ich denke, dass das normal ist. Anfangs dachte ich, dass ich so dünne Linien wie in dem Arbeitsblatt gar nicht hinbekomme und die Übergänge von dicken zu dünnen Linien sahen furchtbar aus. Aber absetzen und alles einzeln zeichnen führt zu einem sehr unnatürlichen Schriftbild und macht keinen Spaß. Aber man fuchst sich nach einer Weile rumprobieren rein. Meine Gehversuche kann man übrigens auf Instagram beobachten 😉

Demnächst werde nochmal verschiedene Brush-Pens vergleichen. Inzwischen lettere ich nun doch mit einem Tombow-Stift, obwohl ich mit den Koh-i-noor-Stiften viel geübt habe und wie man oben lesen kann, habe ich auch COPIC ciao ausprobiert. Um zu üben ist es aber vollkommen ok nicht den allerteuersten Stift oder Pinsel zu benutzen, denke ich. So ganz fremd ist mir die Typografie übrigens nicht, ich habe als Teenager eifrig und mit Begeisterung Typografie gemacht und u.a. Fraktur gelernt. Wie steht ihr eigentlich zu dem Thema Brush-Lettering? Ich warte noch auf einen adäquaten deutschen Begriff 🙁 Habt ihr auch schon mal Typografie gemacht? Habt ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt damit anzufangen oder seid ihr vielleicht schon längst dabei?