Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Urban Sketching I

Vor einer Weile habe ich ja schon mal gesagt, dass ich etwas Perspektive und Umgebung zeichnen üben möchte. Dachte damals aber noch vorrangig an das Innere von Räumen. Dann aber machte ich während meines Urlaubs im Frühjahr einen Spaziergang in einem Stadtteil, den ich sehr mag und in dem wunderschöne Häuser stehen. Bei Straßenzügen kann man ja eigentlich auch ganz schön Perspektive üben!? Also machte ich Fotos und daraus wurden dann später zugegebenermaßen sehr grobe Skizzen. Aber unzufrieden bin ich nicht. 🙂

Eigentlich ein Wunder, dass keiner die Polizei gerufen hat, während ich da rumlief und Fotos von hübschen Häusern gemacht habe … 🙂 Was sind eure Lieblingsmotive zum Perspektive üben? Vielleicht schaue ich auch einfach mal nach Stockphotos von Gebäuden und Räumen und probiere mich an denen.

Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Funny Faces

Das Skizzenbuch ist mir immer noch ein treuer Begleiter. Und als mir vor ein paar Wochen während des Schauens der Oscars irgendwann langweilig wurde (das setzt so üblicherweise nach den ersten drei Stunden ein …), griff ich zu eben diesem Skizzenbuch. 🙂

Die „Funny Faces“ stellen nicht wirklich die Preisträger, Laudatoren oder das Publikum dar, aber die eine oder andere Emotion, die ich da gesehen habe. XD Tatsächlich fand ich die Oscars aber dieses Mal unterhaltsamer und etwas weniger zum fremdschämen als die letzten Jahre. Liegt wohl auch daran, dass es keine Moderation gab. 😉

Preview: Hände

Um auch mal über etwas anderes als MIDAS zu reden, zeige ich euch heute etwas neues, woran ich gerade arbeite. Auf dem Ausschnitt gibt es nicht soviel zu sehen und das Bild wird auch eher minimalistisch, aber vielleicht lädt es euch ja zum spekulieren ein, was Gegenstand des Bildes wird. 😉 Ich muss gestehen, dass es aus der kalten, regnerischen Außenwelt vor meinem Fenster und melancholischen bis dramatischen Songs entstanden ist 😉

Header image photo credit: Dmitry Ratushny

Könnt ihr erraten, worum es in dem Bild gehen könnte? Was seht ihr gerade, wenn ihr aus dem Fenster schaut? Achso … und mit MIDAS ist es noch nicht ganz vorbei, da gibt es noch das eine oder andere zum drüber reden 🙂

WIP: „Who’s the Animal?“

Nach sovielen Fundstücken wird es mal wieder Zeit für was anderes – in dem Fall ein „Work in Progress“ eines meiner Lieblingsbilder von mir. Das klingt furchtbar selbstverliebt, aber hey … was wäre das, wenn wir nur Zeug zeichnen würden, das wir selber nicht mögen? Das wäre wie schießen auf bewegliche Ziele. Das Bild, das ich euch heute zeige hat schon 5 Jahre auf dem Buckel. Inzwischen kann ich Füchse glaube ich etwas besser zeichnen. Aber ansonsten mag ich die Details immer noch sehr gerne und es erinnert mich etwas an die Serie „Hannibal“.
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Gedanken: Fundstücke II

Wie auch schon in der vergangenen Woche, teile ich mit euch heute einige Fundstücke, die mir während des Umzugs in die Finger gekommen sind. Der gemeinsame Nenner ist heute, dass es alle Character Sheets sind. Also Übersichten, die man sich erstellt, wenn man einen Charakter gestaltet. Meistens enthalten die Sheets eine Übersicht der gängigen Merkmale, Kostüme und Gesichtsausdrücke. Ob sich jeder Hobby-Zeichner so etwas anfertigt? Ich zweifle ja so ein bisschen daran. Zumindest so eine saubere Übersicht finde ich gar nicht so realistisch. Ich hatte für meine Charaktere meistens eher mehrere Blätter an Skizzen. Ist es nicht viel mehr so, dass es wichtig ist, wenn man kooperiert? D.h. in professionellen Zeichner-Assistenten-Arbeitsverhältnissen und dort wo Animation gemacht wird? Wie dem auch sei … ein paar Mal habe auch ich das mit den Character Sheets durchgezogen 🙂

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Illustration: Drei Geister

Heute gibt es einen kleinen Blick zurück auf eine Illustration, die ich so ziemlich genau zu Weihnachten gemacht habe. Allerdings 2013. Ich kann kaum glauben, dass das schon wieder vier Jahre her sein soll. Aber ich möchte es trotzdem mit euch teilen.

Drei Geister

Wer schon ein bisschen länger hier unterwegs ist und sich noch an mein Herzensprojekt Morphin erinnern kann, erkennt wahrscheinlich, dass drei der Hauptcharaktere hier die Geister der vergangenen, aktuellen und künftigen Weihnachten darstellen – angelehnt an die Weihnachtsgeschichte von Dickens. Helena aus Morphin ist nicht dabei, weil sie mir auf keine der drei Rollen zu passen schien (obwohl ich gestehen muss, dass ich Helena immer am liebsten gezeichnet habe 😉 ). Vielleicht ist sie Scrooge, wer weiß? 🙂 Das Bild ist 2013 in einer Nacht- und Nebelaktion entstanden, kann man sagen. Ich war gerade erst zu meinen Eltern gefahren, um die Feiertage mit Ihnen zu verbringen. Damals habe ich noch studiert, das fühlt sich an als wäre es eine Ewigkeit her. Leider hatte ich nicht mein gesamtes Zeichenmaterial mit, weswegen das Bild etwas improvisiert ist. Mir sind auch nicht alle Übergänge so gut gelungen, ich habe wie ihr den Fotos anseht auch leider bei bescheidenem Licht gearbeitet. Sollte man nicht tun.

Wenn ich ein bisschen in meinem Portfolio und meinen Mappen wühle, stelle ich mit Erschrecken fest, dass es wahrscheinlich das letzte Bild ist, dass ich damals 2013 vor einer langen Pause gemalt habe. Denn mit der Fertigstellung meiner Masterarbeit und dem Einstieg ins Berufsleben 2014 habe ich fast nichts gezeichnet. Gut, dass das inzwischen wieder anders ist. Das hier ist mein letzter Artikel in diesem Jahr – wenn wir uns das nächste Mal hören, dann ist es schon im neuen Jahr. An der Stelle möchte ich auch nochmal kurz zurückblicken und mich bei allen bedanken, die hier ab und zu reinschauen. Es war eine richtige und gute Entscheidung den Kunstblog wiederzubeleben. Er bringt (so wie ich es mir auch erhofft hatte) wieder mehr Kunst in mein Leben und ich hoffe ihr schaut auch im neuen Jahr wieder hier rein. 😀

Damals habe ich übrigens auch in meinem anderen Blog über das Bild geschrieben – aber was meine Weihnachtsgrüße betrifft, kann ich mich hier nur wiederholen: Ich hoffe ihr habt ein wunderbares Weihnachtsfest – egal ob ihr viele, wenige oder vielleicht gar keine Menschen um euch habt. Verlebt ein paar besinnliche und fröhliche Tage, gönnt euch eine Auszeit, tankt Energie, esst was Gutes, schaut vielleicht einen schönen Film, lasst euch vielleicht reich beschenken und fühlt euch von mir gegrüßt. Ich wünsche euch das Beste. 😀