Gedanken: Woher kommt eigentlich … ?

Neulich hatte ich auf der Leipziger Buchmesse die Gelegenheit mal Visitenkarten zu verteilen. Unglaublich aber wahr! Es erschließt sich mir langsam ein Grund, warum ich die Dinger mal habe drucken lassen 😉 Auf jeden Fall stellte ich beim Blick auf die Visitenkarte fest, dass die ja ein gezeichnetes Motiv ziert, das ich u.a. auch für mein Twitter verwende. Und das ich euch noch gar nicht gezeigt habe, oder? Das muss sich ändern!

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Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Funny Faces

Das Skizzenbuch ist mir immer noch ein treuer Begleiter. Und als mir vor ein paar Wochen während des Schauens der Oscars irgendwann langweilig wurde (das setzt so üblicherweise nach den ersten drei Stunden ein …), griff ich zu eben diesem Skizzenbuch. 🙂

Die „Funny Faces“ stellen nicht wirklich die Preisträger, Laudatoren oder das Publikum dar, aber die eine oder andere Emotion, die ich da gesehen habe. XD Tatsächlich fand ich die Oscars aber dieses Mal unterhaltsamer und etwas weniger zum fremdschämen als die letzten Jahre. Liegt wohl auch daran, dass es keine Moderation gab. 😉

Hand-Lettering: Listomania I

Zur Zeit komme ich leider fast zu gar nichts. Das Problem ist aber auch selber ausgesucht oder verursacht. Würde ich weniger Playstation spielen oder lesen, dann würde ich mit Sicherheit mehr zeichnen. Aber manchmal muss man dem einfach nachgeben, worauf man Lust hat. Ansonsten wäre alles anstrengend und das ist nicht gut. Immerhin lassen sich aus dem Alltag ein paar Gelegenheiten schöpfen, um etwas zu Papier zu bringen. Auch wenn es noch so kleine Dinge sind. 🙂 Wie kürzlich besprochen ist bei mir ja Listenfieber ausgebrochen. Bisher habe ich die meistens nur digital geführt. Aber jetzt wo hier dieses BuJo rumliegt, da dürfen dort auch die Listen rein. Viel gestalte ich immer noch nicht, aber ein bisschen Hand-Lettering darf mit.

Wie vereinbart ihr Zeichnen und Kreatives mit dem Alltag? In Zeiten wie diesen mit der Stimmung und dem Bedarf an Ausgleich, den ich zur Zeit habe, sind BuJo und Skizzenbuch sehr hilfreich. Aber es ist schade um all die Projekte, die mir im Hinterkopf rumschwirren. Manchmal ist aber leider die Energie nicht da. Geht euch das ähnlich?

Heldenzeit: Tschüss, tschüss Karl

Es gibt Menschen, die sich mehr für Mode interessieren als ich. Ja und ich trage sogar ziemlich gern Jogginghosen (zuhause). Das würde Karl Lagerfeld gar nicht mögen. Aber er war für mich ein ganz großer Held, der am 19.02.19 leider verstorben ist. Das ruft nach einer kurzen Heldenzeit.

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WIP: „Listen“ oder: was aus der „Axt“ wurde

Es ist schon recht lange her, dass ich euch gefragt habe, was ihr von diesem Bildausschnitt erwartet, der nur eine Axt zeigt. Ein Spiel, das ich letztes Jahr gerne gespielt habe und das euch sicher auch dieses Jahr wieder das eine oder andere Mal erwartet. 😉 Nur aufgelöst habe ich es bis jetzt nicht. Dann wollen wir das mal ändern …

Ein brennender Busch und eine Axt – man könnte denken, dass hier eine religiöse Botschaft verborgen liegt. Aber das religiöse Sinnbild ist eher ein Mittel zum Zweck. Ich wollte viel mehr ausdrücken, dass viele Menschen nicht zuhören und dabei unter Umständen verpassen, wenn jemand etwas wichtiges zu sagen hat. Oder noch schlimmer: es nicht nur ein Produkt aus Alltags-Zeitmangel und Hast ist, sondern pure Ignoranz oder gar böser Wille. Daher die Axt als starkes Symbol. Es ist eins der klassischen Fälle in denen ich aus einer fixen Idee und dem Bild entsprechenden Stimmung heraus etwas auf Papier gebracht habe und danach meine schlechte Stimmung „weggezeichnet war“. Das ist gut und schlecht, denn seitdem liegt das Bild und ich habe es nicht zu Ende gebracht, weil ich dachte, dass es hilfreich wäre wieder in einer ähnlichen Stimmung zu sein, wenn ich es in Farbe tauche. Ich stelle mir ein flammendes Rot in einem kalten Blau vor, dass die Dunkelheit der Umgebung verdrängt. Aber eigentlich ist es schlimm auf eine ähnliche Stimmung zu warten wie damals, weil es definitiv keine gute oder sehr fröhliche war. Daher werde ich mich so oder so in nächster Zeit mal ransetzen 😉

Header image photo credit: Amaury Salas

Habt ihr erwartet, dass sich so etwas hinter dem Bild verbirgt? Oder etwas ganz anderes? Glaubt ihr daran, dass man für ein starkes Bild entsprechend starke emotionale Stimmungen braucht? Und würde das bedeuten, dass man für Kunst leiden muss – traurig, wütend oder ekstatisch sein muss? Ich bin da etwas unentschlossen. Ich denke Fähigkeiten sind immer ein Fundament, aber die richtig großen genialen Ideen und Motive entstammen tatsächlich entsprechenden Stimmungen.

Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – Umfeld

Vor ein paar Wochen habe ich mir als Vorsatz gemacht jede Woche zu zeichnen. Das war auch 2018 schon mein Vorsatz und mündete darin, dass ich sehr viel Hand-Lettering gemacht habe und Kalligrafie hat ja auch irgendwas mit zeichnen zutun? Auf die eine oder andere Art vermutlich schon, aber nicht für mich und meinen Wunsch das Zeichnen mehr zurück in meinen Alltag zu holen – ja am liebsten ständig zu zeichnen. Also wollte ich etwas strenger sein und Hand-Lettering nicht gelten lassen. Was ist also aus dem Vorsatz im Januar geworden?

Bis jetzt ist es mir tatsächlich gelungen jede Woche irgendwas auf Papier festzuhalten. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, usw. Aber ich finde das schon gut. Es sind nicht meine großen Zeichen-Ziele für 2019 wie Portraits üben oder ähnliches, aber es ist ein Anfang. „Ich habe drei Bilder gezeichnet“ ist nicht zu verachten, dafür, dass der Monat auch etwas stressig war. Anfangs dachte ich auch gar nicht, dass ich das Skizzenbuch nochmal mobilisiere. Und ja, die Linien sind alle etwas schief und krumm, weil für mich gar nicht so sehr Sinn der Übung war, dass die Bilder perfekt werden. Die Motive zeigen alle Dinge um mich herum. Die Teetasse und das kleine Schälchen in das ich immer meine Teebeutel ablege. Die Tannen vor meinem Fenster und die Geranie, die am Fensterbrett überwintert (was ihr so semi gut tut, aber immerhin wird sie es schaffen bis zur Balkon-Saison). Vielleicht nehme ich mir für den Februar ein anderes Thema vor und bewege mich Stück für Stück aus der comfort zone?

Wie integriert ihr das zeichnen in euren Alltag? Insbesondere, wenn ihr wenig Zeit habt? Nehmt ihr womöglich ein Skizzenbuch mit in die Straßenbahn oder macht speed sketches?

Hand-Lettering: Outtakes II

Alle Streben nach Perfektion. Wie schön dem mal bewusst entgegen wirken zu können. 🙂 Denn: es gelingt nicht immer alles. Die meisten sind nur zu feige es zuzugeben oder zu zeigen. In dem Sinne heute eine weitere Ausgabe der „Outtakes“.

Und dann ist einfach mal die Seite zu Ende. Grmph. Ich wette das passiert diesen ganzen fancy Instagramern und Youtubern mindest genauso oft wie mir, aber die zeigen es euch nicht 😉 Das fertige Bild sah dann übrigens so aus.

Wer kennt sie nicht? Die süße Weihnaht. Die allseits geliebte Weihnahtszeit. Leider gerade erst wieder vorbei. Aber hey. Auch dieses Jahr wird es eine schöne Weihahtszeit geben. Fröhliche Weihnaht. Weihnaht Weihnaht. 🙂

Im Ernst: ich mache mich nirgends so viele Fehler wie beim Handlettering. Wahrscheinlich weil ich mich so stark auf das wie konzentriere – wie die Buchstaben am schönsten malen: „Achtung bei dem nächsten Bogen“. Und schon ist es passiert. Seufz. 🙂 Naja. Aber es ist immer einen Lacher wert. 😉 Passiert euch das beim Hand-Lettering auch??

Frohe Weihnachten

Eigentlich wünscht man das offiziell erst morgen. 🙂 Aber vielleicht hat morgen keiner von euch Zeit hier reinzuschauen!? Weil es Weihnachten so viele andere Dinge zutun gibt. Mit den Lieben sprechen, spielen, kochen. Oder wenn ihr Weihnachten ganz für euch seid, leckeres essen und gute Bücher lesen, schöne Weihnachtsfilme schauen. Egal, wie oder wo ihr Weihnachten feiert, ich hoffe ihr seid an einen warmen Ort und dass euch das Herz leicht ist und ihr glücklich seid. Ich wünsche es euch ♥

Ein bisschen was zu zeigen habe ich heute trotzdem. 🙂 Wie vor ein paar Tagen schon mal erzählt, habe ich mich dran gemacht selber Weihnachtskarten zu machen. D.h. Blanko-Karten selbst zu beschriften und ein bisschen zu verzieren. Hat ganz gut geklappt 😀 Es ist zwar meistens nicht so schlau Weihnachten schon ein gesundes neues Jahr zu wünschen, aber die Karten haben nur Leute bekommen, die ich zu/zwischen den Feiertagen nicht persönlich sehen kann. Also erschien es mir dann doch wieder ganz schön. Und natürlich habe ich eine Karte mit einem Schreibfehler vermasselt 😉 Das seht ihr dann wohl in den Outtakes … dabei habe ich vorher sogar geübt, damit sowas nicht passiert ^^‘. Man konzentriert sich beim Hand-Lettering schnell auf das Schönschreiben und wenig auf die Rechtschreibung, eieiei.

Die fertigen Karten seht ihr unten und ich finde sie sind sehr schön geworden. 🙂 Es hat viel Spaß gemacht und ich werde das bestimmt im nächsten Jahr wiederholen. Wäre ich nicht kurz vor Weihnachten krank geworden und hätte mit einer Erkältung flach gelegen, hätte ich mir bestimmt nochmal solche Karten aus dem Kunsbedarfsladen meines Vertrauens geholt und ein paar mehr gemacht oder noch mehr ausprobiert. Obwohl die Karten nicht hellweiß sind und ein bisschen glänzen ist die Farbe doch schöner geworden als erwartet.

Header image photo credit: Amaury Salas

Verschickt ihr eigentlich Weihnachtskarten? Oder sogar selbstgemachte? 🙂 Und wie verbringt ihr Weihnachten? Lasst es euch in jedem Fall gut gehen und Frohes Fest.

Gedanken: Weihnachts-Aufwärmübungen I

Die letzten Wochen waren stressiger als die Vorweihnachtszeit eigentlich sein soll. Aber so langsam kommt Stimmung auf. Und bevor ich mich an Weihnachts-Lettering, Weihnachtskarten-basteln und Origami-Sterne wage (endlich!!!), hatte ich eine kleine Aufwärmübung. 🙂

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Hand-Lettering: Glückwünsche

Schön, wenn sich das Handlettern dann im real life für kleine Aufmerksamkeiten einsetzen lässt :‘) Wir waren zu einem Familiengeburtstag eingeladen und ein schönes Geschenk war da. Aber auch der Gedanke „Mit einer Glückwunschkarte wäre das jetzt noch runder“. Der Hobby-Bastler hat da doch sicherlich was im Schrank, woraus man was machen kann. Und die Skills? Vom Endprodukt habe ich jetzt nichts (mehr) in der Hand, aber zumindest das Lettering kann ich euch zeigen.

Wie ihr seht, ist meine bessere Hälfte wieder eine very private person. 🙂 Für das Lettering habe ich mich dieses Mal für mein vorheriges Alphabet entschieden, das etwas klassischer und verschnörkelter aussieht. Und ich habe endlich eine Möglichkeit gefunden die Farbe nach dem Scannen am digitalen Objekt so anzupassen, dass es aussieht wie das Original und nicht so übersteuert. Eine ausgeklügelte Mischung aus Kontrast und Helligkeit hat’s getan. Im Grunde ist das Lettering nicht so besonders und wenn ich es heute anschaue, würde ich schon wieder zig Sachen anders machen (nie zufrieden). Warum zeige ich es euch aber? Weil ich währenddessen beschlossen habe, dass es doch ganz cool wäre das mit dem Karten machen zu üben und dieses Jahr selber Weihnachtskarten zu machen. 🙂 Verschickt ihr eigentlich Weihnachtskarten?

Hand-Lettering: „Happy Halloween“ – Variationen

„Happy Halloween!“ Eventuell bin ich damit etwas früh dran. 😉 Neulich hatte ich Lust ein paar Ideen auszuprobieren und aus Mangel an Ideen und meinem kleinen Halloween-Hype, musste das als Thema dienen. 🙂 Ich habe mal wieder ein Rainbow Lettering ausprobiert, das dieses Mal etwas besser gelungen ist, ein Lettering mit etwas Grafik und eine Art 3D-verschobenes Lettering. Es soll an den klassischen 3D-Rot/Grün-Effekt erinnern, bei dem durch Verschiebung in Verbindung mit Farbfilter ein 3D-Effekt erzeugt wurde. Man kann sagen: ich hatte meinen Spaß dabei.

Seid ihr eigentlich Halloween-Fans? Als Filmfan habe ich an einer alljährlichen Halloween-Filmchallenge teilgenommen, hier kann man mehr dazu lesen. Macht Laune, kann ich euch sehr empfehlen. 😉 Der Name ist „Horrorctober“, was den einen Schriftzug erklärt, der etwas aus der Reihe tanzt. Ich hoffe ihr lasst es euch in der Woche mit den Feiertagen gut gehen.

Hand-Lettering: Wie ein heißes Bad

Ich habe ja neulich schon mal bekundet, dass ich mir erstens gern sowas wie meine eigene Handschrift zulegen wollte und zweitens meine Lettering-Gehversuche jetzt auch immer etwas illustrieren möchte. Für ein runderes Gesamtbild. Das Bild, was ich euch heute zeigen möchte gehört eher noch zu den Gehversuchen meiner neueren Kalligrafie-Handschrift. Sprich: es ist nicht mehr ganz neu und das Schriftbild mit dem „neuen“ Alphabet noch etwas unausgegoren. Dafür finde ich, funktioniert die Illustration ganz gut dazu. Was denkt ihr?

Vor Kurzem habe ich mich ja schon beschwert, dass es schwierig ist die Farben gut mit dem Scanner abzubilden. Früher hatte ich solche Probleme witzigerweise nicht. Vielleicht liegt es daran, dass mein Gerät schon etwas älter ist und auch Treiber dafür zu bekommen inzwischen schwierig ist? Auf jeden Fall funktioniert das Scannen des Magenta hier ziemlich gut. Dafür scheint unter den Farbbereichen immer eine Art feiner, grauer Schatten zu sein. Und so gibt es wieder ein Foto. Hattet ihr schon mal ähnliche Probleme?