Sächsische Schweiz

Eigentlich war mein Plan ja im Urlaub mein dünnes Skizzenbuch mitzunehmen (ja, da gibt es noch ein anderes als das normale ^^‘) und live vor Ort mal eine Skizze zu machen. Au ja, die Motivation war groß – der Menschenandrang aber auch. Aus Covid-Angst war gar nicht daran zu denken sich da irgendwo in der Aussicht niederzulassen und zu zeichnen … so musste ein Foto als Vorlage herhalten. Ich spreche nicht darüber wie wenig glücklich ich über die Menschenmassen war, sondern nur darüber wie schön die Sächsische Schweiz ist. Die Aussicht war beeindruckend.

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Echo Echoo Echooo

Geschenke, die Dritte! Dieses mal zeige ich ein Bild für eine Freundin, die sehr gern klettert und nebenbei noch selber zeichnet. Vielleicht gibt das Bild Aufschluss darüber, warum man manchmal den Eindruck hat, dass sich Berge bewegen oder wo eigentlich das Echo herkommt!? 🙂 Allerdings bin ich mir schon bewusst, dass ich die Kletterei vielleicht nicht soooo originalgetreu abgebildet habe.

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Börsday

Scheinbar ist das die Zeit zum (Ver)Schenken. 🙂 Schon letztes Mal zeigte ich euch ein Bild, das ich eine Weile geheim halten musste bis ich es der künftigen Besitzerin in die Hand drücken konnte. Dieses Mal so ähnlich – nur als Geburtstagskarte.

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Ein bisschen Fuchs sein …

Manchmal gibt es ja so schöne Anlässe, wo man das Original aus der Hand gibt und das sogar sehr gern tut. In diesem Fall nicht etwa als Auftrag, sondern als Geschenk. 🙂 Corona-bedingt habe ich die Beschenkte länger als geplant nicht persönlich treffen können. Inzwischen ist das Bild aber am Bestimmungsort und die Beschenkte hat sich glaube ich gefreut. Jetzt, wo ich nichts mehr spoilere, indem ich das Bild poste, kann ich es euch also zeigen Hier kann man das Bild im Portfolio betrachten.

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Jubel: Frohe Ostern 2020!

Noch ist Ostern … in dem Sinne wünsche ich euch schöne Feiertage und frohe Ostern. 🙂 Ich hoffe, dass ihr es euch gut gehen lasst und euch zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Falls doch, dann gibt es da nach wie vor ein Bild, dass ihr gerne ausmalen könnt 😉 Erinnert ihr euch? letztes Jahr Ostern habe ich das hier im Blog geteilt. Und inzwischen nahm ich das auch als Anlass es auszumalen.

Es ist irgendwie bunter geworden als beabsichtigt XD Vielleicht mache ich nochmal eine Version in Pastellfarben. Könnte dann das Projekt für 2021 werden? 😉 Wie habt ihr Ostern verbracht? In jedem Fall: bleibt gesund und lasst es euch gut gehen.

Techniken: Copic Gasenfude

Seufz. Ich kam leider zu nix. Ob das mit meinem neuen Hobby zutun hat? Hoffen wir mal, dass sich bald alte und neue Hobbsy einpendeln. 🙂 Bis dahin habe ich ein neues Spielzeug … nur leider noch keine Zeit gehabt es anständig auszuprobieren. Der Copic Gasenfude ist wie das „Fude“ (jp. „Pinsel“) verrät ein Pinselstift. Hier mit Nylonspitze und zeichnet mit Tinte. Er ist superfein und anschmiegsam – fühlt sich großartig in der Handhabe an. Es ist sehr leicht zwischen dicken und feinen, dünnen Linien zu wechseln. Die Farbe verbleibt matt auf dem Papier. Ich bin schwer begeistert! Kann es kaum erwarten auch den Test zu machen, ob man ihn mit Copic Markern übermalen kann ohne etwas zu verschmieren. *_*

Kennt ihr den Copic Gasenfude? Oder benutzt ihr gar andere, ähnliche Fude-Pens, jetzt mal abgesehen von den „normalen“ Brushpens zum Kolorieren? Ich bin übrigens mehr zufällig auf den gestoßen als ich mal genauer hingeschaut habe womit Stephan Lorse da eigentlich illustriert. Einer meiner Zeichneridole, wenn man so will. So ganz billig ist der Stift ja aber nicht … . 

WIP: The Road to … Booknapping!

Ich wünsche euch ein frohes und gesundes neues Jahr! 😀 Eine schöne Art das neue Jahr zu beginnen ist mit einer abgeschlossenen Auftragsarbeit und einer glücklichen Auftraggeberin. 🙂 In den letzten Wochen (oder viel mehr Monaten ^^) habe ich mich bedeckt gehalten und nicht verraten, dass ich an einem Banner-Design für die liebe Sandra vom Literatur- und Comicblog Booknapping arbeite. Da ich Sandra schon mal im echten Leben begegnet bin und ihren Blog und Podcast (den sie zusammen mit zwei ebenso coolen und begeisterten Comic- und Literaturfans betreibt) regelmäßig höre/lese, hat es mich besonders gefreut, dass ich für sie kreativ werden darf. Und die Zwischenschritte bis zum Endergebnis zeige ich heute, auch wenn die „work“ inzwischen nicht mehr „in progress“ (WIP) ist, sondern pünktlich zum 1.1.2020 bei Sandra online ging.

1. Initialer Entwurf

Am Anfang steht der Gedanke. Sandra hat mir mitgeteilt was sie möchte und wir haben recht früh ausgemacht dazu ein Webmeeting abzuhalten, wo wir erörtern wie genau der Blogbanner aussehen soll. Bis dahin wollte ich etwas skizzieren. Der Name soll natürlich in den Blogbanner und Assel mit drauf – das hat mir Sandra mit auf den Weg gegeben. Also habe ich in einer ersten Skizze Assel im Comicstyle versinnbildlicht und ein paar Dinge, die ich mit Sandra (den Lesesessel) oder den Inhalten auf ihrem Blog assoziiere (Comics, Dinos im Comics!, …). Das Ergebnis eines ersten Entwurfs seht ihr unten, genauso wie Sandra das in einer ersten Websession sah.

2. Verfeinern, entwerfen, nachjustieren

Man muss ja einfach mal sagen, dass Sandra die Eigenschaft hat sich präzise und dabei freundlich auszudrücken und sehr klar zu sagen, was sie nicht braucht oder nicht für den Banner möchte. Eine Mischung (insbesondere dabei freundlich zu sein), die nicht so selbstverständlich zusammen und gleichzeitig anzutreffen ist. 😉 So wusste ich nach unserem Webmeeting ziemlich genau, was gebraucht wird und womit ich erstmal weiterarbeite. Daraus entstand diese behelfsmäßig mit PC-Maus gekritzelte Skizze mit „Platzhaltern“, die mir als gedankliche Stütze dienen sollte. Daraus machte ich dann einen richtigen Entwurf für Assel und die Comicbücher, zeichnete die Skizze rein und kolorierte sie mit Copics. Dann wird der ganze Spaß eingescannt, von Artefakten gereinigt (Staub auf dem Scanner etc.) und freigestellt. Nach dem Muster vom Platzhalter aus der Websession habe ich dann erstmal den Banner erstellt wie ihr ihn unter dem GIF seht.

3. fertig!

Ab und zu habe ich Sandra ein Snippet geschickt, damit sie sieht, dass ich nicht in den Dornröschenschlaf gefallen bin dass es voran geht und um mal ihre Stimmung abzutasten. Soweit so gut haben wir uns dann zu einer zweiten Websession verabredet. Aufgrund unserer nicht gerade leeren Terminkalender haben wir das, ich sage mal „mit Geduld gemeistert“ 😉 Bis dahin hatte Sandra schon den ersten reingezeichneten Entwurf, den ihr oben seht.

Wenn man dann das vorläufige Ergebnis schon mal live und in Farbe sieht, fällt natürlich bald auf, ob es den Erwartungen entspricht und tut was es soll. Deswegen ist es denke ich ganz wichtig die Stimmung zwischendurch abzuklopfen und schon mal was rumzuschicken. Weg von der Theorie quasi. So wusste Sandra sehr bald, dass der Hintergrund zu leer ist und ein verbindendes Element fehlt. Und auch, dass das Buch rechts weg kann. Bis zu unserer Websession hatte ich dann schon einen Anhaltspunkt und habe was vorbereitet. Da Sandra erst kurz vorher zu einem neuen WordPress-Theme gewechselt hat, habe ich mir dort die Farbe für den Hintergrund weggeschnappt und in der Websession schien Sandra ganz zufrieden – und ich sehr erleichtert. 🙂 Natürlich haben wir noch feinjustiert und tja. Dann konnte ich schon die Dateien zum „abgeben“ an Sandra fertig machen!

Header image photo credit: Amaury Salas

Dazu muss man sagen, dass Sandra da sehr entspannt war und es keinen Zeitdruck gab. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ich hab es manchmal wochenlang nicht geschafft weiterzumachen. (Allerdings gibt es auch ein, zwei Zwischenschritte, die ihr hier nicht seht 😉 Es wirkt jetzt im Erzählfluss vielleicht wie schnell gemacht, aber ganz so ist das ja meistens nicht.) Vom ersten Gedanken im Mai bis zum „abliefern“ Ende Dezember liegt also eine recht ordentliche Zeitspanne. Was ich gelernt habe ist dass ich das nächstes Mal kontinuierlicher vorantreibe. Und dass ich definitiv abchecke, dass niemand in meinem Haushalt versucht größere Dateien herunterzuladen, während ich eine Websession haben möchte. o_o An der Stelle danke ich nochmal Sandra für die Möglichkeit, das Vertrauen und die Geduld – ich war nämlich aufgrund einiges privaten Trubels nicht unbedingt schnell. Es war eine sehr angenehme Zusammenarbeit. 🙂 Und es freut mich besonders, dass ich mich an das Maskottchen Assel von Sandras Blog wagen durfte und mein „Werk“ nun Sandras Blog ziert. So fängt das Jahr schön an!

Frohe Weihnachten

Was die Weihnachtswünsche betrifft, halte ich es da wie letztes Jahr 😉 Da ihr Weihnachten bestimmt mit anderen Dingen beschäftigt seid als Blogs zu lesen, schicke ich meine Grüße an euch jetzt schon hinaus. Vorher habe ich aber noch etwas mitgebracht. Wie sich das für einen Kunstblog gehört 🙂

Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich dieses Mal quasi gar kein Origami oder irgendwelche Basteleien gemacht. Beziehungsweise beschränken die sich wohl auf Plätzchen basteln, Geschenke einpacken und sowas 😉 Und Weihnachtskarten basteln! Letztes Jahr das erste Mal (seit der Kindheit oder so) selber gemachte verschickt. Man muss seine Hand-Lettering-Skills ja mal irgendwie nutzen. Im Gegensatz zu früher ist es allerdings nicht mehr billiger selbstgemachte Weihnachtskarten zu verschicken. Zumindest, wenn man wie ich wieder unbedingt die leicht glitzernden kauft. Man sieht den Effekt ganz gut auf dem Foto – ich mag das sehr.

Beim Spruch habe ich es dieses Mal etwas allgemeiner gelassen. Gibt ja genug Menschen, die nicht Weihnachten feiern, sondern Feiertage verbringen. Für meinen anderen Blog habe ich auch eine Grafik gemacht, wo der Spruch zum Einsatz kommt:

used the incredible stock photo by: JESHOOTS.COM

Übrigens stammen die Zeilen aus dem Song „White Christmas“ – kommt euch also sicherlich bekannt vor. Das war’s … letzter Beitrag im alten Jahr. Es war ein spannendes. Nicht alles war gut, nicht alles war schlecht. Ich wünsche euch wunderbare Feiertage, egal wie ihr sie verbringt – lasst es euch gut gehen. ♥ Und kommt gut ins neue Jahr.

Hand-Lettering: Noirvember, Bujo und Schlichtheit

Zuerst war als Titel „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ angedacht, weil ich zur Zeit mal wieder zu gar nichts komme. Aber so ganz stimmt das wohl nicht. So ein bisschen bekommt man das Geskribbel dann manchmal doch in den Alltag. Auch wenn es bei weitem nicht soviel ist wie ich mir erhofft habe. Es wartet ein Auftrag auf Fertigstellung und ich würde gern mein verspätetes Halloween-Bild kolorieren. Ein bisschen traurig macht mich das schon 🙁 Aber was hilft’s? Weg mit den langen Gesichtern. Es ist wie es ist. Und immerhin gefällt mir die bewusst als simpel und schlicht angelegte Seite der aktuellen Filmchallenge umso mehr. Schlicht kann was.

Und auch an der Stelle wieder die Frage wie ihr das kreativ sein in den Alltag integriert? Aktuell steht es bei mir hinten an neben Arbeit, die gerade wegen Personalengpass stark fordert. In der Freizeit und dem Feierabend brauche ich dann doch immer mal etwas um runterzukommen und lande zu oft auf der Couch anstatt meine Bilder voranzutreiben. Vielleicht finde ich bald aus dem Teufelskreis? Vielleicht erlebt ihr ja ähnliches, selbst wenn es nicht um das kreative Schaffen geht?

Preview: Happy Halloween

Nach etwas Startschwierigkeiten mit dem neuen Zwei-Wochen-Rhythmus hier im Blog (der Beitrag hier wäre eigentlich letzte Woche fällig gewesen ^^‘), konnte ich es mir nicht nehmen lassen wenigstens eine Preview dessen zu posten, was ich zu Halloween fertig stellen will. Ihr seht wo die Reise hingeht 😉 In dem Sinne: Happy Halloween. Und hoffentlich finde ich bald Zeit es zu kolorieren und euch zu zeigen 😀

Header image photo credit: Dmitry Ratushny

Hand-Lettering: Wieder da! Und: Veränderungen

Nach der ca einmonatigen kreativen Pause bin ich wieder da. Und hat es sich gelohnt? ^^‘ Mehr oder weniger. Tatsächlich kam ich bei Weitem nicht zu soviel wie ich mir gewünscht hätte. Weil es eine turbulente und sehr fordernde Zeit war, in der privat einiges passiert ist. Aber auch weil ich beispielsweise einfach Lust bekommen habe riesengroße Puzzles zu machen, die meine ganze Freizeit fressen. ^^“ Ich mache mir keine Illusionen, das eine ist eine Reaktion auf das andere. So oder so kam das Zeichnen kürzer als geplant war. That’s life. Aber es war im Nachhinein trotzdem richtig so. Zu oft habe ich in letzter Zeit irgendwas kleines irgendwo hergezaubert und hier gepostet, sodass es mehr ein Lückenfüller war als das was hier eigentlich passieren sollte. Über Kunst sprechen, darüber wie man die in den Alltag kriegt, zeigen was man macht und auch Zeit zu haben etwas zu machen. Kleine, alltägliche Mini-Kunst als Lückenfüller zu behandeln ist auch falsch. Deswegen möchte ich den Rhythmus, den ich hier vorlege etwas verlangsamen. Hauptsächlich um mehr Zeit zum zeichnen zu haben. Künftig werde ich hier nur noch alle zwei Wochen statt jede Woche etwas zeigen. Das tut ein bisschen weh und könnte nach hinten losgehen. Aber ich hoffe, dass das klappt.

In der Zwischenzeit durften ein paar mehr Brush Pens von Tombow bei mir einziehen. 🙂 Und ich habe einen Spruch, der mir in den letzten Wochen viel geholfen hat, „verlettert“. Er ziert jetzt meinen Schreibtisch. Ich hoffe ihr nehmt mir die kleine Veränderung hier nicht übel und seid in zwei Wochen wieder dabei!? 🙂

Hand-Lettering: Bounce Lettering, die Zweite

Im Karten basteln habe ich ja nun schon etwas Übung … . Und auch was das Bounce Lettering betrifft, konnte ich jetzt Wiederholungstäterin sein. Ihr seht schon, worum es geht 😉

Natürlich wurde die Karte etwas verziert, aber ich scheue mich noch davor es online zu zeigen. Die Beschenkte könnte es sehen. 🙂 Wie man sehr gut sieht, übe ich vorher (und habe mich für ein etwas anderes Layout entschieden). Es ist denke ich ein Mythos, dass Hand-Letterer/Kalligraphen alles so ruhig und reibungslos schreiben wie es in den Instagram Storys und Youtube-Videos aussieht. Oder was meint ihr? Übt ihr auch vorher? Und wieviele Iterationen probiert ihr aus?