Comic-Story-Cube-Challenge #2

Anfang Juni habe ich das erste Mal etwas zu unserer #CoStoCu (Comic-Story-Cube-Challenge) gepostet. Wie es dazu kam, könnt ihr dort nachlesen. Nun ging es schon im Juli in die zweite Runde. Die Story-Cubes sind wieder gefallen und haben unserer lustigen Runde aus aktuell drei Mitstreiterinnen die Aufgabe gestellt anhand von vier zufällig gewürfelten Symbolen einen Kurzcomic zu formen. 🙂 Hat’s geklappt?

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Comic-Story-Cube-Challenge #1

Als ich neulich dem Blog hier einen neuen Anstrich verpasste, fiel mir auf wie lange ich schon keinen Manga mehr gezeichnet habe. Also wirklich mit Sprechblasen und so. Ich verrate die Jahreszahl nicht, ihr könnt euch das selber zusammenreimen. Manchmal würde man ja gern, aber das real life lässt das nicht so zu. Dann unterbreitete mir Sandra bei einem unserer zahlreichen Corona-Spaziergänge-mit-Abstand ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte …

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Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – ein Stück Außenwelt

In diesem seltsamen Zeiten ist das eine gelungene Abwechslung. Vielleicht muss ja auch der eine oder andere von euch zuhause bleiben? Ich war neulich spazieren und da stach mir besagter Bauch ins Auge (nicht wortwörtlich). Und ich dachte den zeige ich euch mal. Ich schwöre: der sah genau so aus!

Wie kommt ihr durch diese seltsame Zeit? Seid ihr im Home Office oder unterwegs? Ist euch möglicherweise gar der Job unter den Füßen weggebrochen? Und wann wart ihr das letzte Mal draußen? Als ob es nicht alles schon seltsam genug wäre, hat es bei uns heute geschneit. XD

Zeichnung: Portraits zeichnen III

Jaaa … ich mache das immer noch. 🙂 Wie schon mal hier erzählt habe ich mit diesem Buch mein Wissen über das Menschen portraitieren aufgefrischt. Und gemäß der Weisheit „Übung macht den Meister“ übe ich. Und übe. Und übe. Und … übe. Zugegebenermaßen kam ich in den letzten Wochen zu fast nichts bis ich dann Urlaub hatte. Inzwischen werden alienhafte Gesichter weniger. Aber die Feinheiten in der Mimik oder die Wiedererkennungsmerkmale treffe ich immer noch nicht so ganz. Obwohl ich nicht so zufrieden bin, teile ich mal meine zwei aktuellsten Übungsergebnisse. Ratet doch mal, wen ich da versucht habe zu zeichnen 🙂 Eine Person kennt man vielleicht sogar …

Der Herr ist Taika Waititi mit der Vorlage dieses Zeitungscovers und die andere ist die Instagramerin Gemma Stafford, die ich ehrlich gesagt nicht kannte bevor ich mal wieder auf Instagram Fotos suchte, die sich gut für Portrait zeichnen eignen. Wie man es erwarten könnte ist Instagram quasi eine Fundgrube … Selfie Galore. Ich bleibe dran.

Zeichnung: Portraits zeichnen II

Es ist ja schmerzhaft lange her, dass ich das letzte Mal über meine Gehversuche im (besser) Portrait zeichnen lernen berichtet habe. Nämlich über ein Jahr. Ups. Seitdem lag hier das Buch „15 Minuten Gesichter“ aus der Reihe „Die Kunst des Zeichnens“ aus dem Topp Verlag rum. Im Neujahrs-Eifer habe ich das Buch nun endlich durchgearbeitet und das Üben wieder aufgenommen. Ein kleiner Zwischenbericht.

Warum will ich eigentlich unbedingt Portraits zeichnen können? Bevor man sich einen eigenen Stil aneignet, sollte man erstmal grundsätzlich zeichnen können und die Basics beherrschen – so meine Auffassung. Objekte, Gebäude, Pflanzen, manche Tiere – das krieg ich schon hin. Aber Menschen hatten immer so eine ganz eigene Komplexität, die ich schwer zu greifen bekam. Durch jahrelanges Manga zeichnen wurde das nicht besser. Meine Menschen hatten immer einen Schlag Manga inne. Vor Allem die dezenten Formen im menschlichen Gesicht sind tough finde ich. Bei Architektur gibt es klare Linien und eine gewisse Geometrie, an der man sich orientieren kann. Aber Menschengesichter? Woah. Deswegen wollte ich das lernen – und ich finde die Ergebnisse der ersten vier Wochen kann man zeigen. Sie sehen jedenfalls erstmal wie Menschen aus. 😉

Vielleicht erkennt ihr ein oder zwei der Abgebildeten? Da hätten wir einmal Sweeney Todd und Oscars Isaacs – letzteren erkennt man am ehesten, denke ich. Die Referenzbilder, die ich verwendet habe sind übrigens allesamt aus Instagram, das mir seitdem jetzt fast nur noch Portraits und Close Ups von Menschen vorschlägt … . Dass sie wie Menschen aussehen ist ja schon mal schön, aber es fehlt noch der Blick für die ganz eigenen Merkmale der Gesichter muss ich ganz offen zugeben.

Sweeney Tood erkennt man vielleicht am mürrischen Blick, aber wie Johnny Depp als Sweeney Todd sieht er nicht aus. Die anderen sind denke ich recht gut gelungen, aber immer noch einen Tick anders als das Original. Zum Vergleich die Referenzbilder: Frau mit Dutt, Frau mit Vokuhila und ältere Mann. Die letzten beiden finde ich übrigens besonders gelungen. Darauf, dass die Frau mit Vokuhila ein bisschen in eine andere Richtung schaut kommt es jetzt nicht so besonders für mich an. Da wurde ich einfach müde und hatte keine Lust mehr mich zu korrigieren. XD Ganz schön komplex Gesichter zu zeichnen … .

Allerdings sollte ich auch über die Ausfallrate sprechen … ungefähr 30% der Bilder sind so gar nichts geworden. Normalerweise bin ich ja sehr dafür zu seinen Misserfolgen zu stehen. Aber da mein Selbstbewusstsein im Menschen zeichnen noch nicht so groß ist, bleibt es heute erstmal bei der Zahl und ich behalte die Bilder mal für mich. ^^‘ Habt ihr euch schon mal an das Portraits malen gewagt? Findet ihr das auch so schwierig? Womit habt ihr geübt? Das oben genannte Buch werde ich wahrscheinlich beim nächsten Mal besprechen.

Preview: Happy Halloween

Nach etwas Startschwierigkeiten mit dem neuen Zwei-Wochen-Rhythmus hier im Blog (der Beitrag hier wäre eigentlich letzte Woche fällig gewesen ^^‘), konnte ich es mir nicht nehmen lassen wenigstens eine Preview dessen zu posten, was ich zu Halloween fertig stellen will. Ihr seht wo die Reise hingeht 😉 In dem Sinne: Happy Halloween. Und hoffentlich finde ich bald Zeit es zu kolorieren und euch zu zeigen 😀

Header image photo credit: Dmitry Ratushny

Preview: Gemüse

Manchmal muss man einfach ein bisschen Spaß haben und Quatsch machen 😉 Ihr könnt gerne wie in vorherigen „Preview“-Beiträgen überlegen, worauf es ausgehend von dem Bildschnipsel im fertigen Bild hinausläuft, aber ich gebe euch einen Tipp: erwartet nichts tiefsinniges. Ich hatte Lust Gemüse zu zeichnen. XD

Header image photo credit: Dmitry Ratushny

Muss ja auch nicht immer tiefsinnig sein? Oder? 😉 Ich freue mich jetzt schon auf das Kolorieren 😀 Es wird bunt.

Gedanken: Woher kommt eigentlich … ?

Neulich hatte ich auf der Leipziger Buchmesse die Gelegenheit mal Visitenkarten zu verteilen. Unglaublich aber wahr! Es erschließt sich mir langsam ein Grund, warum ich die Dinger mal habe drucken lassen 😉 Auf jeden Fall stellte ich beim Blick auf die Visitenkarte fest, dass die ja ein gezeichnetes Motiv ziert, das ich u.a. auch für mein Twitter verwende. Und das ich euch noch gar nicht gezeigt habe, oder? Das muss sich ändern!

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Heldenzeit: Tschüss, tschüss Karl

Es gibt Menschen, die sich mehr für Mode interessieren als ich. Ja und ich trage sogar ziemlich gern Jogginghosen (zuhause). Das würde Karl Lagerfeld gar nicht mögen. Aber er war für mich ein ganz großer Held, der am 19.02.19 leider verstorben ist. Das ruft nach einer kurzen Heldenzeit.

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WIP: „Listen“ oder: was aus der „Axt“ wurde

Es ist schon recht lange her, dass ich euch gefragt habe, was ihr von diesem Bildausschnitt erwartet, der nur eine Axt zeigt. Ein Spiel, das ich letztes Jahr gerne gespielt habe und das euch sicher auch dieses Jahr wieder das eine oder andere Mal erwartet. 😉 Nur aufgelöst habe ich es bis jetzt nicht. Dann wollen wir das mal ändern …

Ein brennender Busch und eine Axt – man könnte denken, dass hier eine religiöse Botschaft verborgen liegt. Aber das religiöse Sinnbild ist eher ein Mittel zum Zweck. Ich wollte viel mehr ausdrücken, dass viele Menschen nicht zuhören und dabei unter Umständen verpassen, wenn jemand etwas wichtiges zu sagen hat. Oder noch schlimmer: es nicht nur ein Produkt aus Alltags-Zeitmangel und Hast ist, sondern pure Ignoranz oder gar böser Wille. Daher die Axt als starkes Symbol. Es ist eins der klassischen Fälle in denen ich aus einer fixen Idee und dem Bild entsprechenden Stimmung heraus etwas auf Papier gebracht habe und danach meine schlechte Stimmung „weggezeichnet war“. Das ist gut und schlecht, denn seitdem liegt das Bild und ich habe es nicht zu Ende gebracht, weil ich dachte, dass es hilfreich wäre wieder in einer ähnlichen Stimmung zu sein, wenn ich es in Farbe tauche. Ich stelle mir ein flammendes Rot in einem kalten Blau vor, dass die Dunkelheit der Umgebung verdrängt. Aber eigentlich ist es schlimm auf eine ähnliche Stimmung zu warten wie damals, weil es definitiv keine gute oder sehr fröhliche war. Daher werde ich mich so oder so in nächster Zeit mal ransetzen 😉

Header image photo credit: Amaury Salas

Habt ihr erwartet, dass sich so etwas hinter dem Bild verbirgt? Oder etwas ganz anderes? Glaubt ihr daran, dass man für ein starkes Bild entsprechend starke emotionale Stimmungen braucht? Und würde das bedeuten, dass man für Kunst leiden muss – traurig, wütend oder ekstatisch sein muss? Ich bin da etwas unentschlossen. Ich denke Fähigkeiten sind immer ein Fundament, aber die richtig großen genialen Ideen und Motive entstammen tatsächlich entsprechenden Stimmungen.

WIP: Maybe there is a beast …

Neulich habe ich euch einen Vorgeschmack auf etwas gegeben, das nicht nach einer zarten Patschehand aussieht. Schauen wir mal, was daraus geworden ist. 🙂

Im nächsten Schritt deutet sich schon an, dass das Bild eher in die Richtung Halloween geht. Eigentlich sollten die Krallen nämlich einen Spruch rahmen, der mir jedes Jahr zu Halloween in den Sinn kommt und den ich gerne mal lettern wollte. Den „Rahmen“ mit den Krallen habe ich also erstmal auf Papier gezeichnet und mit Finelinern nachgezogen und mit Leben gefüllt. Auch das Zitat habe ich noch „analog“ mit Brush Pens geschrieben. Erst am PC habe ich schwarze Flächen gefüllt. Warum? Um ehrlich zu sein um Material zu sparen.

Der Satz von William Golding ist eigentlich Teil eines längeren Zitats und stammt aus dem Buch Der Herr der Fliegen, das ich aber noch nicht gelesen habe. Es steht aber schon auf meiner To-Read-Liste und ich hole das bestimmt in naher Zukunft nach. Den Satz finde ich sehr passend und entlarvend. Denn es sind nicht nur unsere Ängste, die uns die verrücktesten Dinge sehen oder tun lassen, sondern manchmal entpuppt sich das wozu Menschen in der Lage sind als gar unmenschlich.

Header image photo credit: Amaury Salas

Was für dramatische Worte zum Schluss 😉 Nächste Woche gibt es hier bestimmt etwas fröhlicheres. Welches Zitat, das ihr mögt eilt seinem Ursprung voraus? Welche Zitate, Sätze, Weisheiten über das menschliche Wesen findet ihr am bezeichnendsten? Und am halloween-tauglichsten? 😉 Spart ihr durchs digitale auch gerne mal Material?

Preview: Reich mir die Flosse

Neulich bekam ich eine fixe Idee und habe die Gunst der Stunde genutzt und sofort gezeichnet, was mir im Kopf rumging. Meistens eine gute Idee, wenn es sich irgendwie einrichten lässt. Inzwischen ist das Bild eigentlich fertig. Aber ihr kennt das ja schon … ich lasse euch gern vermuten und ein paar Sätze dazu sagen, was ihr bei Anblick eines Schnipsels einer Illustration erwartet und denkt. 🙂 Was meint ihr, hat es mit dieser freundlichen Hand auf sich? Welche Gefühle weckt der Anblick in euch? XD

Header image photo credit: Dmitry Ratushny

Zumindest dieses Mal bin ich mir wenigstens ein kleines bisschen sicher, was für Gefühle der Ausschnitt weckt XD Die letzten Male habe ich nicht wirklich richtig gelegen. Bald zeige ich euch auch, was daraus geworden ist 🙂