Sächsische Schweiz

Eigentlich war mein Plan ja im Urlaub mein dünnes Skizzenbuch mitzunehmen (ja, da gibt es noch ein anderes als das normale ^^‘) und live vor Ort mal eine Skizze zu machen. Au ja, die Motivation war groß – der Menschenandrang aber auch. Aus Covid-Angst war gar nicht daran zu denken sich da irgendwo in der Aussicht niederzulassen und zu zeichnen … so musste ein Foto als Vorlage herhalten. Ich spreche nicht darüber wie wenig glücklich ich über die Menschenmassen war, sondern nur darüber wie schön die Sächsische Schweiz ist. Die Aussicht war beeindruckend.

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Blog-Geburtstag (2020)

Wenn nicht zweiwöchentlich montags ein Artikel erscheint, gibt es immer einen guten Grund, oder? 🙂 Dass wir uns heute an einem Donnerstag lesen, liegt daran, dass heute am 30.07. vor sieben Jahren der erste Beitrag erschien. Heute ist Blog-Geburtstag. 😀 Zur Feier des Tages schaue ich mal auf das vergangene Jahr hier im Blog zurück.

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Echo Echoo Echooo

Geschenke, die Dritte! Dieses mal zeige ich ein Bild für eine Freundin, die sehr gern klettert und nebenbei noch selber zeichnet. Vielleicht gibt das Bild Aufschluss darüber, warum man manchmal den Eindruck hat, dass sich Berge bewegen oder wo eigentlich das Echo herkommt!? 🙂 Allerdings bin ich mir schon bewusst, dass ich die Kletterei vielleicht nicht soooo originalgetreu abgebildet habe.

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Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – ein Stück Außenwelt

In diesem seltsamen Zeiten ist das eine gelungene Abwechslung. Vielleicht muss ja auch der eine oder andere von euch zuhause bleiben? Ich war neulich spazieren und da stach mir besagter Bauch ins Auge (nicht wortwörtlich). Und ich dachte den zeige ich euch mal. Ich schwöre: der sah genau so aus!

Wie kommt ihr durch diese seltsame Zeit? Seid ihr im Home Office oder unterwegs? Ist euch möglicherweise gar der Job unter den Füßen weggebrochen? Und wann wart ihr das letzte Mal draußen? Als ob es nicht alles schon seltsam genug wäre, hat es bei uns heute geschneit. XD

Zeichnung: Portraits zeichnen III

Jaaa … ich mache das immer noch. 🙂 Wie schon mal hier erzählt habe ich mit diesem Buch mein Wissen über das Menschen portraitieren aufgefrischt. Und gemäß der Weisheit „Übung macht den Meister“ übe ich. Und übe. Und übe. Und … übe. Zugegebenermaßen kam ich in den letzten Wochen zu fast nichts bis ich dann Urlaub hatte. Inzwischen werden alienhafte Gesichter weniger. Aber die Feinheiten in der Mimik oder die Wiedererkennungsmerkmale treffe ich immer noch nicht so ganz. Obwohl ich nicht so zufrieden bin, teile ich mal meine zwei aktuellsten Übungsergebnisse. Ratet doch mal, wen ich da versucht habe zu zeichnen 🙂 Eine Person kennt man vielleicht sogar …

Der Herr ist Taika Waititi mit der Vorlage dieses Zeitungscovers und die andere ist die Instagramerin Gemma Stafford, die ich ehrlich gesagt nicht kannte bevor ich mal wieder auf Instagram Fotos suchte, die sich gut für Portrait zeichnen eignen. Wie man es erwarten könnte ist Instagram quasi eine Fundgrube … Selfie Galore. Ich bleibe dran.

Technik: Besprechung „Die Kunst des Zeichnens 15 Minuten Gesichter“

Buchbesprechungen kennt man sonst eigentlich nur von meinem anderen Blog 🙂 Aber schon vor einer Weile habe ich mir mal vorgenommen im Portrait zeichnen besser zu werden und mir dazu „Hilfe“ in Form des Buchs aus dem TOPP-Verlag geholt. Vielleicht interessiert es ja auch den einen oder anderen von euch da draußen, ob das Buch dem geübten Zeichner noch etwas Neues beibringt und was es mit den „15 Minuten“ im Titel auf sich hat.

Da das Buch im Urschleim anfängt und anfangs Zeichenmaterialien erklärt (ja, Bleistifte und so), ist recht bald klar, dass nicht zu erwarten ist das Buch in 15 Minuten durchgeackert zu haben. Wie ich anfangs tatsächlich dachte, da es auch ein relativ dünnes Buch ist. ^^‘ Viel mehr ist es das Ziel, dass man später in 15 Minuten Portraits zeichnen kann. Damit sind sicherlich keine perfekt ausschraffierten gemeint, sondern rudimentäre, aber punktgenaue Abbildungen. Nach den ersten Seiten mit aus meiner Sicht überflüssigen Erklärungen zu Materialien und Techniken wie Schraffur geht es aber recht flott los. Man bekommt eine sehr knappe, aber effektive und bebilderte Auflistung der Anatomie des Gesichts. Anfangs liegt der Fokus auf den einzelnen Organen wie der Nase oder den Augen, geht über zu den Proportionen des Gesichts und weiter zu anderen Details bis hin zum Zeichnen von Kindergesichtern oder denen älterer Menschen.

An den Rändern sind jeweils einige Hinweise und Hilfestellungen. Das Buch ist durchgängig bebildert mit Teilschritten vom Portrait zeichnen oder schematischen Skizzen. Im Grunde sind fast alle Abbildungen im Buch Skizzen, was das Adaptieren vereinfacht und ein rundes Gesamtbild liefert. Nach den Erklärungen gibt es Übungen in denen man sich quasi an der „15 Minuten Challenge“ versucht, d.h. das auf einem Foto abgebildete Gesicht portraitieren soll. Diese Übungen häufen sich bis zum Ende. Damit man einen Anfang kriegt, sind dort schematische Darstellungen der Zwischenschritte, quasi „work in progress“. Das ist an und für sich eine schöne Idee, aber die Fotos sind für meinen Geschmack viel zu klein und zu schwach kontrastiert als dass ich davon sehr effektiv zeichnen könnte.

Habe ich nun was neues mit dem Buch gelernt? Jein. Es gibt einige Details, die ich nicht wusste und bei denen ich einen Aha-Effekt hatte. Beispielsweise ist mir nie aufgefallen, dass die menschliche Iris idR auf dem unteren Lid „aufsetzt“ und nur vom oberen Augenlid verdeckt wird. Aber die meisten Fakten und Details zur Anatomie des menschlichen Gesichts wusste ich, habe ich aber verdrängt. Das Buch hat insofern sehr geholfen mir all die Details wieder bewusst zu machen. Zum Üben habe ich mir Fotos aus Zeitschriften oder Instagram hergenommen und versucht die vielen Fakten und Hinweise zu beachten. Und ich habe tatsächlich den Eindruck, dass es mir was bringt. Ein paar Ergebnisse habe ich vor zwei Wochen schon mal gezeigt. Und ich denke es wird mir ein hilfreiches Nachschlagewerk sein. Aber im Großen und Ganzen lautet die Formel natürlich: üben, üben, üben! Für Anfänger halte ich es für einen guten Kurs, für Profis erachte ich es als ein gutes Nachschlagewerk oder eine Auffrischung; aber in beiden Fällen finde ich die Fotos für die Übungen einfach zu klein.

Habt ihr das Buch zufälligerweise auch im Regal? Und hat es euch geholfen? Wie habt ihr euch an das Portraits zeichnen herangetastet? Bei mir ist es bereits der xte Versuch. Es fällt mir schwer zu beschreiben, woran es in der Vergangenheit scheitert. Vielleicht weil ich bei menschlichen Gesichtern nie eine Routine entwickelt habe? Es gibt einfach so viele Details. Das menschliche Gesicht ist sehr komplex geformt und oftmals müssen Formen aufgrund des Abhandenseins von klaren Kanten „modelliert werden“, was echt knifflig ist. Für viele sind die Hände das schwierigste am menschlichen Körper – ich finde Gesichter schwieriger. Inwiefern das Verfallen in den Mangastil stört, kann ich nicht beurteilen.

Zeichnung: Portraits zeichnen II

Es ist ja schmerzhaft lange her, dass ich das letzte Mal über meine Gehversuche im (besser) Portrait zeichnen lernen berichtet habe. Nämlich über ein Jahr. Ups. Seitdem lag hier das Buch „15 Minuten Gesichter“ aus der Reihe „Die Kunst des Zeichnens“ aus dem Topp Verlag rum. Im Neujahrs-Eifer habe ich das Buch nun endlich durchgearbeitet und das Üben wieder aufgenommen. Ein kleiner Zwischenbericht.

Warum will ich eigentlich unbedingt Portraits zeichnen können? Bevor man sich einen eigenen Stil aneignet, sollte man erstmal grundsätzlich zeichnen können und die Basics beherrschen – so meine Auffassung. Objekte, Gebäude, Pflanzen, manche Tiere – das krieg ich schon hin. Aber Menschen hatten immer so eine ganz eigene Komplexität, die ich schwer zu greifen bekam. Durch jahrelanges Manga zeichnen wurde das nicht besser. Meine Menschen hatten immer einen Schlag Manga inne. Vor Allem die dezenten Formen im menschlichen Gesicht sind tough finde ich. Bei Architektur gibt es klare Linien und eine gewisse Geometrie, an der man sich orientieren kann. Aber Menschengesichter? Woah. Deswegen wollte ich das lernen – und ich finde die Ergebnisse der ersten vier Wochen kann man zeigen. Sie sehen jedenfalls erstmal wie Menschen aus. 😉

Vielleicht erkennt ihr ein oder zwei der Abgebildeten? Da hätten wir einmal Sweeney Todd und Oscars Isaacs – letzteren erkennt man am ehesten, denke ich. Die Referenzbilder, die ich verwendet habe sind übrigens allesamt aus Instagram, das mir seitdem jetzt fast nur noch Portraits und Close Ups von Menschen vorschlägt … . Dass sie wie Menschen aussehen ist ja schon mal schön, aber es fehlt noch der Blick für die ganz eigenen Merkmale der Gesichter muss ich ganz offen zugeben.

Sweeney Tood erkennt man vielleicht am mürrischen Blick, aber wie Johnny Depp als Sweeney Todd sieht er nicht aus. Die anderen sind denke ich recht gut gelungen, aber immer noch einen Tick anders als das Original. Zum Vergleich die Referenzbilder: Frau mit Dutt, Frau mit Vokuhila und ältere Mann. Die letzten beiden finde ich übrigens besonders gelungen. Darauf, dass die Frau mit Vokuhila ein bisschen in eine andere Richtung schaut kommt es jetzt nicht so besonders für mich an. Da wurde ich einfach müde und hatte keine Lust mehr mich zu korrigieren. XD Ganz schön komplex Gesichter zu zeichnen … .

Allerdings sollte ich auch über die Ausfallrate sprechen … ungefähr 30% der Bilder sind so gar nichts geworden. Normalerweise bin ich ja sehr dafür zu seinen Misserfolgen zu stehen. Aber da mein Selbstbewusstsein im Menschen zeichnen noch nicht so groß ist, bleibt es heute erstmal bei der Zahl und ich behalte die Bilder mal für mich. ^^‘ Habt ihr euch schon mal an das Portraits malen gewagt? Findet ihr das auch so schwierig? Womit habt ihr geübt? Das oben genannte Buch werde ich wahrscheinlich beim nächsten Mal besprechen.

Frohe Weihnachten

Was die Weihnachtswünsche betrifft, halte ich es da wie letztes Jahr 😉 Da ihr Weihnachten bestimmt mit anderen Dingen beschäftigt seid als Blogs zu lesen, schicke ich meine Grüße an euch jetzt schon hinaus. Vorher habe ich aber noch etwas mitgebracht. Wie sich das für einen Kunstblog gehört 🙂

Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich dieses Mal quasi gar kein Origami oder irgendwelche Basteleien gemacht. Beziehungsweise beschränken die sich wohl auf Plätzchen basteln, Geschenke einpacken und sowas 😉 Und Weihnachtskarten basteln! Letztes Jahr das erste Mal (seit der Kindheit oder so) selber gemachte verschickt. Man muss seine Hand-Lettering-Skills ja mal irgendwie nutzen. Im Gegensatz zu früher ist es allerdings nicht mehr billiger selbstgemachte Weihnachtskarten zu verschicken. Zumindest, wenn man wie ich wieder unbedingt die leicht glitzernden kauft. Man sieht den Effekt ganz gut auf dem Foto – ich mag das sehr.

Beim Spruch habe ich es dieses Mal etwas allgemeiner gelassen. Gibt ja genug Menschen, die nicht Weihnachten feiern, sondern Feiertage verbringen. Für meinen anderen Blog habe ich auch eine Grafik gemacht, wo der Spruch zum Einsatz kommt:

used the incredible stock photo by: JESHOOTS.COM

Übrigens stammen die Zeilen aus dem Song „White Christmas“ – kommt euch also sicherlich bekannt vor. Das war’s … letzter Beitrag im alten Jahr. Es war ein spannendes. Nicht alles war gut, nicht alles war schlecht. Ich wünsche euch wunderbare Feiertage, egal wie ihr sie verbringt – lasst es euch gut gehen. ♥ Und kommt gut ins neue Jahr.

Preview: Happy Halloween

Nach etwas Startschwierigkeiten mit dem neuen Zwei-Wochen-Rhythmus hier im Blog (der Beitrag hier wäre eigentlich letzte Woche fällig gewesen ^^‘), konnte ich es mir nicht nehmen lassen wenigstens eine Preview dessen zu posten, was ich zu Halloween fertig stellen will. Ihr seht wo die Reise hingeht 😉 In dem Sinne: Happy Halloween. Und hoffentlich finde ich bald Zeit es zu kolorieren und euch zu zeigen 😀

Header image photo credit: Dmitry Ratushny

Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Urban Sketching I

Vor einer Weile habe ich ja schon mal gesagt, dass ich etwas Perspektive und Umgebung zeichnen üben möchte. Dachte damals aber noch vorrangig an das Innere von Räumen. Dann aber machte ich während meines Urlaubs im Frühjahr einen Spaziergang in einem Stadtteil, den ich sehr mag und in dem wunderschöne Häuser stehen. Bei Straßenzügen kann man ja eigentlich auch ganz schön Perspektive üben!? Also machte ich Fotos und daraus wurden dann später zugegebenermaßen sehr grobe Skizzen. Aber unzufrieden bin ich nicht. 🙂

Eigentlich ein Wunder, dass keiner die Polizei gerufen hat, während ich da rumlief und Fotos von hübschen Häusern gemacht habe … 🙂 Was sind eure Lieblingsmotive zum Perspektive üben? Vielleicht schaue ich auch einfach mal nach Stockphotos von Gebäuden und Räumen und probiere mich an denen.

Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – Umfeld

Vor ein paar Wochen habe ich mir als Vorsatz gemacht jede Woche zu zeichnen. Das war auch 2018 schon mein Vorsatz und mündete darin, dass ich sehr viel Hand-Lettering gemacht habe und Kalligrafie hat ja auch irgendwas mit zeichnen zutun? Auf die eine oder andere Art vermutlich schon, aber nicht für mich und meinen Wunsch das Zeichnen mehr zurück in meinen Alltag zu holen – ja am liebsten ständig zu zeichnen. Also wollte ich etwas strenger sein und Hand-Lettering nicht gelten lassen. Was ist also aus dem Vorsatz im Januar geworden?

Bis jetzt ist es mir tatsächlich gelungen jede Woche irgendwas auf Papier festzuhalten. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, usw. Aber ich finde das schon gut. Es sind nicht meine großen Zeichen-Ziele für 2019 wie Portraits üben oder ähnliches, aber es ist ein Anfang. „Ich habe drei Bilder gezeichnet“ ist nicht zu verachten, dafür, dass der Monat auch etwas stressig war. Anfangs dachte ich auch gar nicht, dass ich das Skizzenbuch nochmal mobilisiere. Und ja, die Linien sind alle etwas schief und krumm, weil für mich gar nicht so sehr Sinn der Übung war, dass die Bilder perfekt werden. Die Motive zeigen alle Dinge um mich herum. Die Teetasse und das kleine Schälchen in das ich immer meine Teebeutel ablege. Die Tannen vor meinem Fenster und die Geranie, die am Fensterbrett überwintert (was ihr so semi gut tut, aber immerhin wird sie es schaffen bis zur Balkon-Saison). Vielleicht nehme ich mir für den Februar ein anderes Thema vor und bewege mich Stück für Stück aus der comfort zone?

Wie integriert ihr das zeichnen in euren Alltag? Insbesondere, wenn ihr wenig Zeit habt? Nehmt ihr womöglich ein Skizzenbuch mit in die Straßenbahn oder macht speed sketches?

Gedanken: Vorsätze für 2019 … und: Vorsätze 2018 gehalten?

Letzte Woche habe ich zurückgeblickt – und zwar auf ein Jahr voll Kunst, das dann doch voller, vielseitiger und vor Allem bunter war als ich dachte! 😀 Nach dem Blick zurück, folgt der Blick nach vorn. Was soll 2019 kommen? Und wie immer die Frage: was will ich eigentlich?

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