Inktober 2021 #1-#11

Letztes Jahr nahm ich das erste Mal am „Inktober“ teil und mein selektives Gedächtnis hat das unterschwellige Gefühl von Zeitdruck und das zwischenzeitliche Krea-Tief komplett gestrichen. Es sind nur die guten Erinnerungen geblieben. 🙂 Also mache ich wieder mit.

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Inktober 2020 #4

Der Inktober, d.h. Oktober, ist lange vorbei, aber ein paar Bilder habe ich euch bisher noch vorenthalten. Wird langsam Zeit das nachzuholen. ^^ Heute gibt es also die Bilder zu den Prompts 21 bis 31.

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Inktober 2020 #3

Letztes Mal habe ich ja noch behauptet, dass ich die Inktober-Bilder in größerer Regelmäßigkeit auf meinem Twitter-Profil posten würde. Na das war dann wohl eher ein Wunsch. ^^‘ Ihr lest richtig heraus, dass ich das nicht wirklich eingehalten habe. Aber ich habe zumindest den eigentlichen Teil der Challenge geschafft und vorgestern mein 31. und letztes Bild zum Prompt „Crawl“ gezeichnet. Heute zeige ich euch die Bilder zu den „Prompts“ (d.h. Schlagwörtern) 12-20. Den Rest gibt es dann im nächsten Beitrag. 🙂

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Inktober 2020 #2

Weiter geht es mit dem Inktober – der wird uns hier noch etwas über den Oktober hinaus beschäftigen. 😉 Wer Interesse hat die Inktober-Bilder in größerer Regelmäßigkeit zu sehen, findet die früher oder öfter auf meinem Twitter-Profil. 🙂 Allerdings hänge ich meistens mit dem Posten hinterher, weil ich zu faul bin zu scannen und zum Fotografieren ist es jetzt abends meist zu dunkel – ich habe lieber Tageslichtbilder. Die Inktober-Bilder entstehen bei mir nämlich im Feierabend – mit Betonung auf abend. 🙂 

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Inktober 2020 #1

Ja, wer hätt’s gedacht!? Nach dem Farbtember steht auch schon der Inktober vor der Tür. Oder ist inzwischen da. Ich habe mir vorgenommen dieses Jahr das erste Mal teilzunehmen. 🙂

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Sächsische Schweiz

Eigentlich war mein Plan ja im Urlaub mein dünnes Skizzenbuch mitzunehmen (ja, da gibt es noch ein anderes als das normale ^^‘) und live vor Ort mal eine Skizze zu machen. Au ja, die Motivation war groß – der Menschenandrang aber auch. Aus Covid-Angst war gar nicht daran zu denken sich da irgendwo in der Aussicht niederzulassen und zu zeichnen … so musste ein Foto als Vorlage herhalten. Ich spreche nicht darüber wie wenig glücklich ich über die Menschenmassen war, sondern nur darüber wie schön die Sächsische Schweiz ist. Die Aussicht war beeindruckend.

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Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – ein Stück Außenwelt

In diesem seltsamen Zeiten ist das eine gelungene Abwechslung. Vielleicht muss ja auch der eine oder andere von euch zuhause bleiben? Ich war neulich spazieren und da stach mir besagter Bauch ins Auge (nicht wortwörtlich). Und ich dachte den zeige ich euch mal. Ich schwöre: der sah genau so aus!

Wie kommt ihr durch diese seltsame Zeit? Seid ihr im Home Office oder unterwegs? Ist euch möglicherweise gar der Job unter den Füßen weggebrochen? Und wann wart ihr das letzte Mal draußen? Als ob es nicht alles schon seltsam genug wäre, hat es bei uns heute geschneit. XD

Illustration: Ich habe Gemüse gezeichnet

Neulich in der Preview habe ich euch ja schon mal die fröhliche Karotte und Tomate gezeigt. Wie es genau dazu kam … keine Ahnung. 🙂 Ich hatte einfach Lust drauf und vor Allem Lust auf Farben. Viel Sinn steckt also nicht hinter dem „frechen Gemüse“, aber muss ja auch nicht immer 😉 Heute kann ich euch jedenfalls das freche Gemüse in Gänze zeigen.

Gar nicht lustig oder schon ein bisschen? 🙂 Ich hoffe zumindest, dass ihr es etwas witzig findet. Nach Anettes Kommentar unter der Preview fallen mir immer mal wieder Szenen für weitere Episoden des frechen Gemüses ein. Mal schauen …

Illustration: Orchidee

Unter uns Kollegen im Projekt ist es eine Tradition, dass wir zum Geburtstag eine Pflanze geschenkt bekommen. Das ist dann meistens über Weihnachten oder während Urlauben eine schwere Zeit für die Pflanzen … . Tatsächlich hat es die Orchidee, die ich ein Jahr bekommen habe aber extrem schnell entschärft. Schon ein, zwei Tage später, war der Zauber vorbei. Ich war sehr traurig, aber motiviert sie zu retten. Es hat einige Monate gedauert und ich dachte schon, dass da nichts mehr passiert – und dann kommen zarte und später ballonfömrige Knospen en masse! Und als wir aus dem Urlaub zurückkamen, sah sie so aus:

Das müsste ich einfach in ein Bild kippen. Vielleicht mache ich noch eins, in dem besser zur Geltung kommt wie filigran die Pflanze aussieht. Die Bleistiftstriche sind verhältnismäßig dick. Eigentlich sollte es nur eine schnelle Skizze werden. Dann dachte ich aber, dass es so traurig wäre die Farbgebung in der Mitte der Blüten zu unterschlagen. Der Begriff „Illustration“ ist etwas hochgegriffen. Aber eine Skizze ist es eigentlich auch nicht… . Und bevor ihr fragt: ja – unser Büro sieht schon aus wie ein Dschungel. 🙂

Illustration: „Listen!“

Wie das eben so ist im Leben … manchmal muss man sich nur beschweren und dann geht manches wie von selbst. So habe ich heute etwas anders gemacht als die letzten eineinhalb Monate und anstatt wichtigerer(?) oder dringenderer(?) Dinge einfach mal gezeichnet, illustriert, gemacht. Und jetzt ist „Listen“ endlich fertig.

Was ihr jetzt hier seht, habe ich schon vor einiger Zeit angeteasert und vor einer Weile schon mal im Ganzen gezeigt. Abgesehen von Skizzen und Übungen ist es mein erstes Artwork dieses Jahr (o_o …sh&%!) und in relativ unbearbeitetem Zustand. Heißt ich habe noch keinerlei Ausbesserungen vorgenommen außer die unumgängliche Farbkorrektur. Es ist selten, dass ich was zeige ohne darüber eine Nacht geschlafen zu haben, aber ich bin einfach froh, dass ich mir die Zeit genommen habe und dass es endlich fertig ist. Ha.

Müsst ihr normalerweise auch ein oder zwei Nächte darüber schlafen, bevor ihr ein Bild als „fertig“ deklariert? Oder seid ihr euch da meistens 100%ig sicher? Da es aufgrund christlicher Anleihen schnell Missverständnisse geben kann: Darstellung eines religiösen Sinnbilds ist nicht das Ziel des Bildes. Es ist ein Aufruf zuzuhören und achtsam zu sein, niemanden den Mund zu verbieten. „Listen!“ eben.

Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – Umfeld

Vor ein paar Wochen habe ich mir als Vorsatz gemacht jede Woche zu zeichnen. Das war auch 2018 schon mein Vorsatz und mündete darin, dass ich sehr viel Hand-Lettering gemacht habe und Kalligrafie hat ja auch irgendwas mit zeichnen zutun? Auf die eine oder andere Art vermutlich schon, aber nicht für mich und meinen Wunsch das Zeichnen mehr zurück in meinen Alltag zu holen – ja am liebsten ständig zu zeichnen. Also wollte ich etwas strenger sein und Hand-Lettering nicht gelten lassen. Was ist also aus dem Vorsatz im Januar geworden?

Bis jetzt ist es mir tatsächlich gelungen jede Woche irgendwas auf Papier festzuhalten. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, usw. Aber ich finde das schon gut. Es sind nicht meine großen Zeichen-Ziele für 2019 wie Portraits üben oder ähnliches, aber es ist ein Anfang. „Ich habe drei Bilder gezeichnet“ ist nicht zu verachten, dafür, dass der Monat auch etwas stressig war. Anfangs dachte ich auch gar nicht, dass ich das Skizzenbuch nochmal mobilisiere. Und ja, die Linien sind alle etwas schief und krumm, weil für mich gar nicht so sehr Sinn der Übung war, dass die Bilder perfekt werden. Die Motive zeigen alle Dinge um mich herum. Die Teetasse und das kleine Schälchen in das ich immer meine Teebeutel ablege. Die Tannen vor meinem Fenster und die Geranie, die am Fensterbrett überwintert (was ihr so semi gut tut, aber immerhin wird sie es schaffen bis zur Balkon-Saison). Vielleicht nehme ich mir für den Februar ein anderes Thema vor und bewege mich Stück für Stück aus der comfort zone?

Wie integriert ihr das zeichnen in euren Alltag? Insbesondere, wenn ihr wenig Zeit habt? Nehmt ihr womöglich ein Skizzenbuch mit in die Straßenbahn oder macht speed sketches?

Hand-Lettering: Auf dem Weg zum eigenen Stil … und: „In meinem Herzen …“

Neulich habe ich euch schon mal ein Snippet von einem scheinbar idyllischen Örtchen gezeigt. Tatsächlich habe ich in letzter Zeit zum Einen angefangen mir sowas wie eine eigene Handlettering Handschrift zuzulegen. Zweitens habe ich angefangen das was ich geschrieben habe auch etwas zu illustrieren. Heute seht ihr das ganze Exemplar – und wie es entstanden ist.

Meine bisherige Handlettering-Handschrift hatte ich aus Übungsblättern, die man im Internet runterladen kann. Falls die einem so gut gefällt, dass man nicht von ihr weg will, mag das ja ok sein. Aber bei all den schwungvollen Schriften, die ich auf Instagram oder Pinterest sah, wollte ich auch etwas leichteres, lockeres. Und so stückelte ich mir aus Schriften, die ich sehr mochte irgendwie etwas zusammen, von dem ich denke, dass sich die Buchstaben gut ergänzen. Ihr seht also: „eigene“ Handschrift ist ein sehr relativer Begriff. Und wie ihr oben seht sind die ersten Gehversuche auch erstmal etwas schlaksig. Ich ließ das Zitat ruhen und wagte mich später nochmal ran. Übrigens ist es ein Zitat aus dem Buch Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich von Haruki Murakami.

Beflügelt von der Anschaffung von ein paar neuen Brush Pens und frischen Farben, machte ich mich einige Handlettering-Übungen später nochmal ran und habe instant genau das hinbekommen, was mir so vorschwebte für das Bild. Manchmal läuft’s eben. Leider bekommt der Scanner die Farben bei weitem nicht so satt hin wie sie in echt aussehen. Deswegen hier zum Vergleich nochmal ein Foto. Obwohl es nicht das ganze Zitat ist, was ich in dem Buch so mochte, bildet es zusammen mit dem Bild ganz gut ab was ich damals empfunden habe. Mich an einem Ort verkriechen zu wollen, wo es mir gut geht und mich die feindselige Stimmung der Außenwelt nicht erreicht. Das Bild ist während der Hitzewelle entstanden als gefühlt jeder da draußen gereizt und genervt und matt von der Hitze war 😉 Ihr seht der Grund ist halb so dramatisch …

Müsst ihr auch manchmal in der richtigen Stimmung für ein Bild oder etwas anderes Kreatives sein? Wieviele Anläufe braucht ihr, wenn ihr euch eine eigene Handschrift (in welchem Sinne auch immer) aneignen wollt? Habt ihr das schon mal ausprobiert?