Sächsische Schweiz

Eigentlich war mein Plan ja im Urlaub mein dünnes Skizzenbuch mitzunehmen (ja, da gibt es noch ein anderes als das normale ^^‘) und live vor Ort mal eine Skizze zu machen. Au ja, die Motivation war groß – der Menschenandrang aber auch. Aus Covid-Angst war gar nicht daran zu denken sich da irgendwo in der Aussicht niederzulassen und zu zeichnen … so musste ein Foto als Vorlage herhalten. Ich spreche nicht darüber wie wenig glücklich ich über die Menschenmassen war, sondern nur darüber wie schön die Sächsische Schweiz ist. Die Aussicht war beeindruckend.

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Echo Echoo Echooo

Geschenke, die Dritte! Dieses mal zeige ich ein Bild für eine Freundin, die sehr gern klettert und nebenbei noch selber zeichnet. Vielleicht gibt das Bild Aufschluss darüber, warum man manchmal den Eindruck hat, dass sich Berge bewegen oder wo eigentlich das Echo herkommt!? 🙂 Allerdings bin ich mir schon bewusst, dass ich die Kletterei vielleicht nicht soooo originalgetreu abgebildet habe.

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Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – ein Stück Außenwelt

In diesem seltsamen Zeiten ist das eine gelungene Abwechslung. Vielleicht muss ja auch der eine oder andere von euch zuhause bleiben? Ich war neulich spazieren und da stach mir besagter Bauch ins Auge (nicht wortwörtlich). Und ich dachte den zeige ich euch mal. Ich schwöre: der sah genau so aus!

Wie kommt ihr durch diese seltsame Zeit? Seid ihr im Home Office oder unterwegs? Ist euch möglicherweise gar der Job unter den Füßen weggebrochen? Und wann wart ihr das letzte Mal draußen? Als ob es nicht alles schon seltsam genug wäre, hat es bei uns heute geschneit. XD

Zeichnung: Portraits zeichnen III

Jaaa … ich mache das immer noch. 🙂 Wie schon mal hier erzählt habe ich mit diesem Buch mein Wissen über das Menschen portraitieren aufgefrischt. Und gemäß der Weisheit „Übung macht den Meister“ übe ich. Und übe. Und übe. Und … übe. Zugegebenermaßen kam ich in den letzten Wochen zu fast nichts bis ich dann Urlaub hatte. Inzwischen werden alienhafte Gesichter weniger. Aber die Feinheiten in der Mimik oder die Wiedererkennungsmerkmale treffe ich immer noch nicht so ganz. Obwohl ich nicht so zufrieden bin, teile ich mal meine zwei aktuellsten Übungsergebnisse. Ratet doch mal, wen ich da versucht habe zu zeichnen 🙂 Eine Person kennt man vielleicht sogar …

Der Herr ist Taika Waititi mit der Vorlage dieses Zeitungscovers und die andere ist die Instagramerin Gemma Stafford, die ich ehrlich gesagt nicht kannte bevor ich mal wieder auf Instagram Fotos suchte, die sich gut für Portrait zeichnen eignen. Wie man es erwarten könnte ist Instagram quasi eine Fundgrube … Selfie Galore. Ich bleibe dran.

Zeichnung: Portraits zeichnen II

Es ist ja schmerzhaft lange her, dass ich das letzte Mal über meine Gehversuche im (besser) Portrait zeichnen lernen berichtet habe. Nämlich über ein Jahr. Ups. Seitdem lag hier das Buch „15 Minuten Gesichter“ aus der Reihe „Die Kunst des Zeichnens“ aus dem Topp Verlag rum. Im Neujahrs-Eifer habe ich das Buch nun endlich durchgearbeitet und das Üben wieder aufgenommen. Ein kleiner Zwischenbericht.

Warum will ich eigentlich unbedingt Portraits zeichnen können? Bevor man sich einen eigenen Stil aneignet, sollte man erstmal grundsätzlich zeichnen können und die Basics beherrschen – so meine Auffassung. Objekte, Gebäude, Pflanzen, manche Tiere – das krieg ich schon hin. Aber Menschen hatten immer so eine ganz eigene Komplexität, die ich schwer zu greifen bekam. Durch jahrelanges Manga zeichnen wurde das nicht besser. Meine Menschen hatten immer einen Schlag Manga inne. Vor Allem die dezenten Formen im menschlichen Gesicht sind tough finde ich. Bei Architektur gibt es klare Linien und eine gewisse Geometrie, an der man sich orientieren kann. Aber Menschengesichter? Woah. Deswegen wollte ich das lernen – und ich finde die Ergebnisse der ersten vier Wochen kann man zeigen. Sie sehen jedenfalls erstmal wie Menschen aus. 😉

Vielleicht erkennt ihr ein oder zwei der Abgebildeten? Da hätten wir einmal Sweeney Todd und Oscars Isaacs – letzteren erkennt man am ehesten, denke ich. Die Referenzbilder, die ich verwendet habe sind übrigens allesamt aus Instagram, das mir seitdem jetzt fast nur noch Portraits und Close Ups von Menschen vorschlägt … . Dass sie wie Menschen aussehen ist ja schon mal schön, aber es fehlt noch der Blick für die ganz eigenen Merkmale der Gesichter muss ich ganz offen zugeben.

Sweeney Tood erkennt man vielleicht am mürrischen Blick, aber wie Johnny Depp als Sweeney Todd sieht er nicht aus. Die anderen sind denke ich recht gut gelungen, aber immer noch einen Tick anders als das Original. Zum Vergleich die Referenzbilder: Frau mit Dutt, Frau mit Vokuhila und ältere Mann. Die letzten beiden finde ich übrigens besonders gelungen. Darauf, dass die Frau mit Vokuhila ein bisschen in eine andere Richtung schaut kommt es jetzt nicht so besonders für mich an. Da wurde ich einfach müde und hatte keine Lust mehr mich zu korrigieren. XD Ganz schön komplex Gesichter zu zeichnen … .

Allerdings sollte ich auch über die Ausfallrate sprechen … ungefähr 30% der Bilder sind so gar nichts geworden. Normalerweise bin ich ja sehr dafür zu seinen Misserfolgen zu stehen. Aber da mein Selbstbewusstsein im Menschen zeichnen noch nicht so groß ist, bleibt es heute erstmal bei der Zahl und ich behalte die Bilder mal für mich. ^^‘ Habt ihr euch schon mal an das Portraits malen gewagt? Findet ihr das auch so schwierig? Womit habt ihr geübt? Das oben genannte Buch werde ich wahrscheinlich beim nächsten Mal besprechen.

Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Urban Sketching I

Vor einer Weile habe ich ja schon mal gesagt, dass ich etwas Perspektive und Umgebung zeichnen üben möchte. Dachte damals aber noch vorrangig an das Innere von Räumen. Dann aber machte ich während meines Urlaubs im Frühjahr einen Spaziergang in einem Stadtteil, den ich sehr mag und in dem wunderschöne Häuser stehen. Bei Straßenzügen kann man ja eigentlich auch ganz schön Perspektive üben!? Also machte ich Fotos und daraus wurden dann später zugegebenermaßen sehr grobe Skizzen. Aber unzufrieden bin ich nicht. 🙂

Eigentlich ein Wunder, dass keiner die Polizei gerufen hat, während ich da rumlief und Fotos von hübschen Häusern gemacht habe … 🙂 Was sind eure Lieblingsmotive zum Perspektive üben? Vielleicht schaue ich auch einfach mal nach Stockphotos von Gebäuden und Räumen und probiere mich an denen.

Gedanken: Woher kommt eigentlich … ?

Neulich hatte ich auf der Leipziger Buchmesse die Gelegenheit mal Visitenkarten zu verteilen. Unglaublich aber wahr! Es erschließt sich mir langsam ein Grund, warum ich die Dinger mal habe drucken lassen 😉 Auf jeden Fall stellte ich beim Blick auf die Visitenkarte fest, dass die ja ein gezeichnetes Motiv ziert, das ich u.a. auch für mein Twitter verwende. Und das ich euch noch gar nicht gezeigt habe, oder? Das muss sich ändern!

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Zeichnung: Aus dem Skizzenbuch – Funny Faces

Das Skizzenbuch ist mir immer noch ein treuer Begleiter. Und als mir vor ein paar Wochen während des Schauens der Oscars irgendwann langweilig wurde (das setzt so üblicherweise nach den ersten drei Stunden ein …), griff ich zu eben diesem Skizzenbuch. 🙂

Die „Funny Faces“ stellen nicht wirklich die Preisträger, Laudatoren oder das Publikum dar, aber die eine oder andere Emotion, die ich da gesehen habe. XD Tatsächlich fand ich die Oscars aber dieses Mal unterhaltsamer und etwas weniger zum fremdschämen als die letzten Jahre. Liegt wohl auch daran, dass es keine Moderation gab. 😉

Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – „What does the fox say?“

Vor ein paar Wochen gab es schon mal einen Ausschnitt aus dem Skizzenbuch. Und ich lege nach! Bis jetzt halte ich mich ganz gut, denke ich. Eigentlich hatte ich die Idee nach den Gegenständen in meinem direkten Umfeld (Teetassen, Pflanzen, …) mal größere Ausschnitte wie Teile von Räumen in Angriff zu nehmen. Nach höherem Streben und so. Es wäre eine gute Übung in Perspektive und Detail. Aber dann habe ich mal nachgeschaut, was für Bilder ich so in Instagram abgespeichert habe und bemerkt, dass sich mein Fuchs-Spleen (ich liebe Füchse!) bemerkbar macht. Und habe mal wieder geübt die Tierchen zu zeichnen.

Was ich übrigens gar nicht so einfach finde. Die Schnauze bzw. der Kopf der Füchse ist ziemlich speziell. 🙂 Aber ich werde besser, auch wenn ich sie „frei Schnauze“ zeichne und nicht abzeichne so wie hier. Und weil es so schön passt …

„Ylvis – The Fox (What Does The Fox Say?) [Official music video HD]“, via TVnorge (Youtube)

Sich ein Tier rauszupicken sorgt zwar dafür, dass man etwas mehr Verständnis für andere Anatomie als die menschliche sammelt, aber man kann trotzdem nicht automatisch alle Tiere aus dem Kopf zeichnen. Ich glaube ich werde noch eine Weile Füchse abzeichnen, bevor ich das aus dem Kopf schaffe, so dass es mir gefällt. Habt ihr euch auch schon mal auf Tiere fokussiert? An welchem Tier habt ihr euch versucht?

Zeichnen: Aus dem Skizzenbuch – Umfeld

Vor ein paar Wochen habe ich mir als Vorsatz gemacht jede Woche zu zeichnen. Das war auch 2018 schon mein Vorsatz und mündete darin, dass ich sehr viel Hand-Lettering gemacht habe und Kalligrafie hat ja auch irgendwas mit zeichnen zutun? Auf die eine oder andere Art vermutlich schon, aber nicht für mich und meinen Wunsch das Zeichnen mehr zurück in meinen Alltag zu holen – ja am liebsten ständig zu zeichnen. Also wollte ich etwas strenger sein und Hand-Lettering nicht gelten lassen. Was ist also aus dem Vorsatz im Januar geworden?

Bis jetzt ist es mir tatsächlich gelungen jede Woche irgendwas auf Papier festzuhalten. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, usw. Aber ich finde das schon gut. Es sind nicht meine großen Zeichen-Ziele für 2019 wie Portraits üben oder ähnliches, aber es ist ein Anfang. „Ich habe drei Bilder gezeichnet“ ist nicht zu verachten, dafür, dass der Monat auch etwas stressig war. Anfangs dachte ich auch gar nicht, dass ich das Skizzenbuch nochmal mobilisiere. Und ja, die Linien sind alle etwas schief und krumm, weil für mich gar nicht so sehr Sinn der Übung war, dass die Bilder perfekt werden. Die Motive zeigen alle Dinge um mich herum. Die Teetasse und das kleine Schälchen in das ich immer meine Teebeutel ablege. Die Tannen vor meinem Fenster und die Geranie, die am Fensterbrett überwintert (was ihr so semi gut tut, aber immerhin wird sie es schaffen bis zur Balkon-Saison). Vielleicht nehme ich mir für den Februar ein anderes Thema vor und bewege mich Stück für Stück aus der comfort zone?

Wie integriert ihr das zeichnen in euren Alltag? Insbesondere, wenn ihr wenig Zeit habt? Nehmt ihr womöglich ein Skizzenbuch mit in die Straßenbahn oder macht speed sketches?

Gedanken: Weihnachts-Aufwärmübungen I

Die letzten Wochen waren stressiger als die Vorweihnachtszeit eigentlich sein soll. Aber so langsam kommt Stimmung auf. Und bevor ich mich an Weihnachts-Lettering, Weihnachtskarten-basteln und Origami-Sterne wage (endlich!!!), hatte ich eine kleine Aufwärmübung. 🙂

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Zeichnung: Portraits zeichnen I

Schreiben lernt man nur durch schreiben, Zeichnen nur durch zeichnen. Als ich vor einer Weile den Blog öffnete, sah ich wieviel Hand-Lettering Posts ich gemacht habe. Und wie wenig in den letzten Monaten gezeichnet. Da wurde ich etwas nachdenklich. Hatte ich nicht unendlich viele Ambitionen Anfang des Jahres? Das Skizzenbuch ist etwas eingeschlafen, mit dem Portraits zeichnen habe ich nicht weitergemacht, ich habe stattdessen wirklich sehr viel gelettert. Das kann so nicht bleiben 🙂

Natürlich ist das mit dem Hand-Lettering nicht so schlecht 😉 Ich würde glatt behaupten, dass ich inzwischen einiges ausprobiert habe, aus dem Kopf beherrsche, keine allzu zittrige Hand mehr habe und wahrscheinlich sogar meinen Stil gefunden habe. Einen, mit dem ich mich am ehesten Zuhause fühle. Die Fortschritte sind groß und das ist schön. Das ist alles eine gute Sache. 🙂 Aber vielleicht wird es auch Zeit sich wieder dem zu widmen, was ich mir für mich als (Hobby)Illustratorin wünsche. Vor Allem wünsche ich mir ja wieder regelmäßig zu zeichnen und nicht stehen zu bleiben. Und das geht am besten in dem man wenigstens regelmäßig etwas skribbelt oder noch besser: sich Ziele setzt. Und meins war schon zu Beginn des Jahres Portraits und danach vllt Anatomie in Angriff zu nehmen. Meine Fortschritte möchte ich regelmäßig mit euch teilen. Mal schauen wo die Reise hingeht. Startpunkt sind Portraits wie dieses, das ich schon mal mit euch geteilt habe.

Zur Seite steht mir ein Buch, das ich mal auf einer Leipziger Buchmesse fand. Es heißt zwar 15 Minuten Gesichter, aber das Buch ist nicht in 15 Minuten gelesen. Und die „Theorie“ auch nicht gelernt. Zumindest, wenn man alles mitprobieren will. Die ersten Seiten sind vielleicht nicht so spannend, weil sie Materialien erklären. Ein notwendiges Kapitel, aber auch eins, das Zeichner schon in hundert Büchern gesehen haben und auswendig kennen. Danach geht es erstmal los mit einzelnen Sinnesorganen – Augen, Mund, Nase, etc. So richtig spannend ist es also noch nicht, denn gerade Augen zeichne ich eigentlich recht gern und kenne schon einige Kniffe. Aber Nasen sind so ein Thema 😉

Wie habt ihr zeichnen gelernt bzw wie verbessert ihr euch? Greift ihr zu Büchern, Online-Kursen, Kursen in einer VHS? Oder übt ihr einfach drauf los? Und wie steht es um eure Neujahrsvorsätze? 🙂